(openPR) München (11. April 2005) – Ab 30. Mai startet in Bayern das digitale Fernsehen über Antenne. Der VdW Bayern (Verband bayerischer Wohnungsunternehmen) empfiehlt Mietern und Vermietern, in jedem Fall rechzeitig „technisch umzurüsten“. Nicht, dass im Empfangsbereich der Senderstandorte München, Wendelstein, Nürnberg und Dillberg ab 1. September 2005 schwarze Bildschirme für Ärger bei Mietern sorgen. Zu diesem Zeitpunkt wird die analoge Übertragung der Fernsehsignale eingestellt.
Bevor die neuen digitalen Fernsehsignale via Antenne, kurz DVB-T, empfangen werden können, müssen Vermieter und Mieter in die Technik investieren. Die Vermieter tragen die Kosten für die Umrüstung der Antennen. In Ausnahmefällen kann auch eine neue Antennenanlage notwendig sein. Auf Mieterseite schlägt vor allem der Kauf eines Digital-Receivers pro Empfangsgerät zu Buche.
Vermieter sollten die notwendigen Umstellungsmaßnahmen an ihren Antennenanlagen rechtzeitig beauftragen und vor allem ihre Mieter zügig über die Umstellung informieren.
Gegenüber der alten analogen Übertragung bietet der neue digitale Standard Vorteile. Dazu zählen der Empfang von bis zu 24 Fernsehprogrammen, eine bessere Bild- und Tonqualität sowie die zusätzliche Übertragung von elek-tronischen Programm- und Benutzerführern sowie Datendiensten. Typische Beispiele sind Wetter- und Sportinformationen oder auch Zug- und Flugpläne.
Keine Vorteile bietet DVB-T ausländischen Mietern, die Heimatprogramme sehen möchten. Denn im Gegensatz zu Kabel oder Satellitenantenne werden keine fremdsprachigen Programme angeboten.
Das digitale terrestrische Fernsehen stellt so gesehen eine Ergänzung zu Kabel- oder Satellitenempfang dar.
Diese und weitere Tipps rund ums Bauen und Wohnen gibt´s unter www.vdwbayern.de.
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Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
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Im VdW Bayern sind knapp 500 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 336 Wohnungsgenossenschaften und 86 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 570.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.
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