(openPR) Beim Medienfest NRW am Wochenende holten sich angehende Social Media Manager Rat beim Team von 2aid.org. Die Aktivitäten der ersten Charity-2.0-Organisation Deutschlands im Social Web bezeichnen Beobachter wie Ulrich Lünstroth von der Bertelsmann Stiftung vielfach als „Best Practice“.
Düsseldorf, 29. Juni 2010 – Was macht eigentlich ein Social Media Manager? Das war die meistgestellte Frage am Stand der Hilfsorganisation 2aid.org beim Medienfest NRW am 26. und 27. Juni 2010. Die Besucher im Kölner MediaPark zeigten großes Interesse an diesem relativ neuen Berufsbild der Medienbranche. Entsprechend gut besucht war auch das Interview mit 2aid.org-Mitglied Marc Uthay. Der Duisburger engagiert sich schon seit der Gründung vor einem Jahr bei der ersten deutschen Non-Profit-Organisation, die zur Realisierung ihrer Projekte konsequent auf Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook setzt.
Im Gespräch mit Anne Schulz vom KoordinationsCentrum für Ausbildung in Medienberufen AIM berichtete Marc Uthay von seiner Arbeit: „Ein Social Media Manager muss kreativ sein und die Nutzer der sozialen Netzwerke wieder und wieder zur Interaktion bewegen können, um die Botschaften seiner Organisation oder seines Unternehmens zu kommunizieren. Das Schöne ist, dass man durch das direkte Feedback den Erfolg seiner Arbeit gleich sehen kann. Bei 2aid.org heißt Erfolg, dass wir dem Bau des nächsten Brunnens für Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser ein Stück näher kommen. Die Spender lassen wir über Social Media immer sofort miterleben, was mit ihrer Hilfe passiert.“
Die Expertise von 2aid.org im Umgang mit Social Web Tools ist nicht nur bei Berufseinsteigern gefragt. Für viele Organisationen im Non-Profit-Sektor gilt 2aid.org als Best-Practice-Beispiel. Team-Mitglied Petra Borrmann hat in Berlin bereits bei verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Social Media referiert. Sie wird oft von Vertretern anderer Organisationen nach Tipps gefragt, wie diese ihren Auftritt in den sozialen Netzwerken verbessern können. „2aid.org taucht auch bei Vorträgen von Social-Media-Beratern immer wieder als Positiv-Beispiel im NGO-Bereich auf“, ergänzt Petra Borrmann.
Web-2.0-Experte Ulrich Lünstroth, der bei der Bertelsmann Stiftung die Corporate Communications verantwortet, weiß, was die junge Hilfsorganisation so erfolgreich macht. „Durch innovative Aktionen und eine kontinuierliche, direkte Ansprache auf Web-2.0-Plattformen wie Facebook und Twitter gelingt es 2aid.org vorbildlich, Menschen zum Mitmachen und Diskutieren zu bewegen. In kürzester Zeit hat sich das Team junger, ambitionierter Ehrenamtlicher so zu einem Vorreiter im Social Web entwickelt“, sagt Ulrich Lünstroth, der im Advisory Board von 2aid.org tätig ist.
Auch Katarina Peranic, Projektleiterin der Stiftung Bürgermut, unterstützt die Charity-2.0-Organisation im Advisory Board. Für das Online-Netzwerk www.weltbeweger.de hat die Stiftung 2aid.org als herausragendes Beispiel ausgewählt. „Während andere Organisationen dabei sind, Social Media in ihre Strategie zu integrieren, hat 2aid.org einen Vorsprung, der bereits in der Organisationsstruktur angelegt ist: Das Social Web ist der Entstehungsort der Initiative. Das Team von so genannten Online-Volunteers aus ganz Deutschland hat sich über soziale Netzwerke gefunden und setzt intern wie extern ganz konsequent auf diese Kommunikationsform, um seine Hilfsprojekte zu realisieren“, erklärt Katarina Peranic das besondere Konzept.
Weiterführende Links zu dieser Pressemitteilung:
4. Medienfest NRW:
http://www.medienfest.nrw.de/index.php?id=1005&uid=92&cmd=single&cHash=23740371b6
Die Projekte von 2aid.org:
http://www.2aid.org/projekt/index.html











