(openPR) Am 20. April 2010 explodierte die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ - zwei Tage später versank sie und löste damit eine gigantische Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko aus.
Das verheerende Unglück zeigt auf erschreckende Weise, wie viel Macht und Einfluss ein einziges Unternehmen auf die Lebensqualität eines ganzen Planeten haben kann und wie dramatisch die ökologisch-wirtschaftliche Auswirkungen von Unternehmensentscheidungen sein können, wenn es zu einem sogenannten „Zwischenfall“ kommt.
Kann der 20. April die Geburtsstunde für eine neue öffentliche Wahrnehmung von Unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung (CSR) werden? Obgleich Corporate Social Responsibility schon in den 1950ern von US-Wissenschaftlern diskutiert wurde, spielt der Begriff CSR in den Vorstandetagen der Unternehmen erst in den letzten Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle.
CSR umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln im operativen Geschäft und impliziert ökologisch relevante Aspekte, das Verhältnis zu Mitarbeitern und den Austausch mit relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen (Stakeholdern).
Das Grünbuch (Diskussionspapier der Europäischen Kommission) definiert das CSR-Drei-Säulen-Modell als "Konzept, das davon ausgeht, dass die Gesamtperformance eines Unternehmens daran gemessen werden sollte, in welchem Maße sie beiträgt zu wirtschaftlichem Wohlstand, Umweltqualität und Sozialkapital."
Im Idealfall bedeutet konsequentes CSR-Management, dass Unternehmen nicht nur durch Bruttorendite, Nettorendite, Eigenkapitalquote und KGV definiert werden, sondern auch durch eine CSR-Quote. Eine erfolgreiche Umsetzung von CSR-Konzepten kann nur erreicht werden, wenn eine Win-win-Situation für alle Marktteilnehmer entsteht und sich alle Unternehmen, d.h. große Dax-Unternehmen und KMUs, engagieren.
Ein Beispiel für innovatives Fundraising im Zusammenhang mit CSR ist die Initiative „Hilfe hilf Haiti“ von Global MarCom.
Global MarCom hat für die Initiative „Hilfe hilf Haiti“ einen Kugelschreiber mit ausziehbarem Flyer entworfen. Auf der Rückseite des Flyers können 50 Unternehmen, die sich an den Produktionskosten der 5000 Kugelschreiber in Höhe von 100,- € pro Unternehmen beteiligen, ihre Internetadresse veröffentlichen. Im Gegenzug erhalten die 50 Unternehmen jeweils 100 Kugelschreiber, die sie an Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner verteilen können.
Gleichzeitig stellt Global Marcom 50 Prozent der von den Firmen erbrachten Produktionskosten direkt Haiti-Hilfsorganisationen zur Verfügung, so dass eine Win-win-Situation für alle Beteiligten entsteht.
Weitere Infos
www.global-marcom.com












