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Zweigleisiges Missionsfest erfolgreich

22.06.201017:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zweigleisiges Missionsfest erfolgreich
Der Stand des ELM auf der Kirchenmeile vor der Stadtkirche in Celle fand große Beachtung während des Tages der Niedersachsen. Foto: ELM/Freudenthal
Der Stand des ELM auf der Kirchenmeile vor der Stadtkirche in Celle fand große Beachtung während des Tages der Niedersachsen. Foto: ELM/Freudenthal

(openPR) Hermannsburg. Mit 250.000 Besuchern des Niedersachsentages in Celle und ca. 500 Missionsfreunden in Hermannsburg kann das Missionsfest 2010 des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) als besonders erfolgreich gewertet werden.

Mit gleich drei Programmen stellte sich das ELM im Rahmen der so genannten Kirchenmeile, einer Kooperation des Missionswerks mit der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und dem Kirchenkreis Celle, auf dem Niedersachsentag vor.


So gab es zusammen mit dem Celler Krankenhaus Einblicke in die von ihm geförderte medizinische Arbeit in der Zentralafrikanischen Republik, wohin das Missionswerk die Ärztin Christa von Oertzen entsandt hat.
Mit der Fußballweltmeisterschaft als „Aufhänger“ hat sie auf der Kirchenmeile an der Celler Stadtkirche auf die bundesweite Kampagne „Club der guten Hoffnung“ aufmerksam gemacht, mit der das ELM gemeinsam mit drei weiteren Missionswerken für die Lebensumstände vieler von Gewalt betroffenen Jugendlichen in Südafrika sensibilisiert. Auf dem Tag der Niedersachsen richtete das ELM nicht nur einen Stand zu diesem Thema aus, sondern gestaltete auch weitgehend das Programm auf der ffn-Bühne in der Celler Innenstadt, zum Beispiel mit Aufführungen der deutsch-südafrikanischen Musikgruppe „Dube“, die eindrücklich und mitreißend das Thema des Clubs ins Bild setzte sowie mit einem Auftritt des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff als Schirmherr der Kampagne. Einen weiteren Akzent setzten die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann aus Hermannsburg und Morwaeng Motswasele, Partnerschaftsreferent des ELM, zum Thema Jugendgewalt in Südafrika und Deutschland. Lühmann richtete dabei einen Appell gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit an die Besucher des fünfstündigen Kirchenbühnen-Programms. Sie unterstrich dabei, angesichts der aktuellen rechtsradikalen Umtriebe wie der zeitgleich stattfindenden Sonnenwendfeier in Eschede, dass der Widerstand dagegen vor allem auch von kirchlichen Kreisen getragen werde.
Außerdem stellte das ELM sein Freiwilligenprogramm „Seitenwechsel“ vor, das nicht nur bei jüngeren Besuchern viel Interesse fand. Seit 28 Jahren entsendet das ELM für ein Jahr junge Menschen zu einem einjährigen Dienst in Partnerkirchen und Einrichtungen rund um den Globus.
Thematisch bildete das Freiwilligenprogramm auch die Klammer zum traditionellen Missionsfest in Hermannsburg. 34 junge Männer und Frauen wurden hier am gleichen Wochenende in einem feierlichen Sendungsgottesdienst zu einjährigen Diensten in Lateinamerika, Afrika oder Indien ausgesandt.

Die gut 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hermannsburg, unter ihnen viele langjährige Förderer und Freunde, ehemalige Mitarbeitende und eine Delegation aus der Frauenarbeit der äthiopischen Partnerkirche des ELM, stellten gleichsam das „betende und tragende Hinterland der missionarisch aktiven Truppe in Celle“ dar, wie es ein ELM-Mitarbeiter formulierte.
In Hermannsburg beschäftigte man sich unter dem Thema „Christus heute bezeugen“ in Bibelarbeit, Arbeitsgruppen und Gesprächen schwerpunktmäßig mit dem „Zeugnis im entkirchlichten Raum“. Mutmachende Worte fand hier besonders Altbischof Axel Noack, der angesichts der sinkenden Zuschüsse und zunehmenden Sparzwänge des ELM in seiner Bibelarbeit eindringlich dazu aufforderte, sich nicht auf den Mangel zu konzentrieren, sondern auf den Reichtum, den man dennoch habe und damit mutig Neues zu wagen.

Mutig Neues gewagt hatte das ELM mit dem Versuch, zwei große Veranstaltungen gleichzeitig durchzuführen. Die vielen Gespräche an den drei Ständen der Mission in Celle, in denen Menschen immer wieder sagten, dass sie „eigentlich mit Kirche nichts mehr am Hut“ hätten, die Projekte des ELM aber trotzdem interessant fänden, machten deutlich, dass ein Missionswerk immer im Spagat zwischen „entkirchlichtem Raum“ und frommer Tradition steht – und dass dieser Spagat eine spannungsreiche aber wichtige Position ist.

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