(openPR) Wenn Warenhäuser schließen, bedroht das die Immobilienwerte in Geschäftsvierteln. Aber nicht überall.
Köln, 14. Juni 2010 – Innenstädte und Geschäftsstraßen in Stadtteilzentren leiden unter der Schließung von Warenhäusern. Leerstände drohen, wenn es nicht gelingt, mit neuen Konzepten Kunden auf die Shoppingmeilen zu holen. Das Fachmagazin immobilienmanager zeigt in seiner aktuellen Ausgabe 6-2010, wie deutsche Städte mit dem Verlust ihrer „Herties“ und „Karstadts“ leben, und welche Orte über einen möglichen Verlust ihres Karstadthauses gut hinwegkämen.
Stark gelitten hat der Essener Stadtteil Borbeck, seit das Hertie-Warenhaus geschlossen ist. In der Nachbarschaft wächst die Zahl der leer stehenden Läden. Auch die Ruhrgebietsstadt Herne oder Görlitz in Sachsen haben die Schließung ihrer Herties nicht gut verkraftet. Gerade Mittelstädte stecken den Wegfall ihres Hauptmagnets der Innenstadt schlecht weg.
Doch es gibt auch Gegenbeispiele. Dort, wo Nachnutzungen gefunden wurden, ergeben sich mitunter sogar ganz neue Chancen durch die Größe der frei gewordenen Flächen. Zahlreiche Retail-Konzepte suchen mehr als den 100-Quadratmeter-Miniladen. Da kommen die ehemaligen Kaufhausflächen gerade recht. Positive Beispiele finden sich in Hameln und Göttingen, in Bielefeld und Hannover.
Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe 6-2010 von immobilienmanager.
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