(openPR) Wochenrückblick KW 23/ 2010
In den vergangenen beiden Handelswochen hat der S&P 500 Index eine weitere Konsolidierungszone gebildet. Das Tief dieser Konsolidierungszone befindet sich unter dem grossen roten Tagesstab vom 6. Mai. Die Konsolidierung des Index unter dem Tief vom sog. „Flash-Crash“ zeigt deutlich, dass der Markt bereits schwach und anfällig war. Zu Beginn der Handelswoche testete der S&P 500 Index noch einmal das Tief, prallte ab und stieg auf Wochensicht. Ferner ist die gesamte Marktlage weiter volatil, auch wenn es in den letzten Handelstagen wieder ein wenig ruhiger geworden ist. Verantwortlich ist dafür die Ungewissheit vieler Marktteilnehmer aufgrund diverser externer Faktoren.
Beim deutschen Leitindex ergibt sich nun wieder ein etwas freundlicheres Bild. In den vergangenen drei Handelstagen konnte der Index wieder über die 6.000 Punkte Marke steigen. Trotzdem befindet er sich auf dem Niveau der Konsolidierungszonen von Anfang 2010 und Mitte März 2010. Positive Wirtschaftsdaten kamen am Donnerstag, den 10. Juni aus China, Japan und Australien, diese zeigten ein beschleunigtes Wachstum in diesen Ländern.
Überraschend schlecht hingegen waren am Freitag, den 11. Juni die Retail Sales (Einzelhandelsumsätze) aus den USA - erwartet wurde ein moderates Plus von 0,1%, jedoch waren es letztendlich - 1,1%. Gleichzeitig stieg das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in ihre Wirtschaft, gemessen am Consumer Confidence der Uni Michigan auf 75,5 Punkte. Weiterhin schwach präsentieren sich die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung. Zu diesem Thema äußerte sich Ben Bernanke am Rande eines Dinners folgendermaßen: „The unemployment rate is still going to be high for a while, and that means that a lot of people are going to be under financial stress.“
Stabilisieren konnte sich in der vergangenen Woche auch der Euro im Vergleich zum US Dollar, nach einem vorläufigen Tief bei 1,19 beendete der Euro die Woche bei 1,209.
Wochenvorschau KW 24/ 2010
In der kommenden Handelswoche werden wir sehen, ob die moderate Entspannung, die sich in der letzten Woche andeutete fortsetzen kann. Nach sehr volatilen Wochen, schien es vergangene Woche, als ob wieder ein wenig Ruhe an die Märkte zurückkehren könnte.
In der kommenden Woche werden u.a. folgende Wirtschaftsdaten veröffentlicht:?
Am Dienstag der Empire State Manufacturing Index.?
Am Mittwoch die Building Permits.?
Am Donnerstag der Consumer Price Index (CPI).??
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