(openPR) Selbst Michael Schumacher glaubt nicht an einen Sieg am Wochenende in Bahrain. Umso mehr hoffen seine Fans darauf, dass Schumi endlich wieder auf dem Treppchen stehen wird. Alle Hoffnungen stecken jetzt in Schumis neuem Ferrari F2005, der beim Großen Preis von Bahrain am Sonntag Premiere haben wird. Wie bereiten sich die Deutschen in Bahrain vor? Was ist von dem Rennen zu erwarten? Dazu jetzt direkt aus Bahrain Peter Hesseler von der Auto-Bild motorsport. Hallo!
Guten Tag!
Frage:
Peter Hesseler, was haben wir von diesem Rennen aber vor allem von Michael Schuhmacher zu erwarten? Nach den beiden letzten, eher erfolglosen Rennen zittern wir ja alle um Schumi.
Antwort:
Ich denke, im Moment zittert er selber mehr als wir Beobachter. Er hat an diesem Wochenende sein lang ersehntes neues Auto bekommen, den Ferrari F2005 mit einem neuen Motor. Mal wieder ein völlig neu entwickeltes Modell. Und er erhofft sich davon natürlich, dass er die Niederlagen, die er in den ersten beiden Rennen einstecken musste, und zwar herbe Niederlagen, wettmachen kann. Und dass er wieder in den WM-Kampf eingreift.
Frage:
Sie beobachten das Schumi-Team und Michael Schuhmacher selbst bei den Vorbereitungen. Wie aufgeregt sind die?
Antwort:
Die machen keinen anderen Eindruck als sonst. Ferrari war schon in den letzten Wochen nervöser, ist allerdings auch relativ offen mit seinem Problem umgegangen. Das Problem liegt bei den Reifen, das wurde von Ferrari-Partner Bridgestone bestätigt. Insofern hat Ferrari die Probleme auch nur bedingt in der Hand. Sie wissen, dass sie ein Auto bauen können, das Weltmeisterschaften gewinnt. Das haben sie sechs Mal in Folge bewiesen, als Team. Fünf Mal in Folge mit der Fahrer-WM, mit Michael Schumacher. Und da ist ein großes Selbstvertrauen, das sind Italiener, das darf man nicht vergessen. Die Frage ist, wie gut werden die neuen Reifen mit dem neuen Wagen harmonieren. Werden sie wieder abbauen, oder werden sie schnell genug sein und auf die Renndistanz und das komplette Wochenende überstehen bzw. Qualifikation und Rennen. So ist das ja nach den neuen Regeln erforderlich dieses Jahr.
Frage:
Generell: Was stellt der Kurs für Anforderungen an die Fahrer?
Antwort:
Natürlich ist es heiß in Bahrain. Die Fahrer sagen, das ist ein selektiver Kurs, der teilweise auch als fantastisch angesehen wird. Es gibt Überholmöglichkeiten, es gibt genügend Kurven in verschiedenen Arten von Kurventypen. Es ist ein sehr starker Bremskurs, das heißt, die Bremsen werden extrem beansprucht. Es ist kein Kurs, den Fahrer nicht bewältigen können oder vor dem sie Angst haben, wie teilweise vor Spa-Francorchamps oder Suzuka, die noch mehr vom Fahrer verlangen. Hier sind die Anforderungen auf einer Kategorie von 1 bis 10 bei 7. Also, nicht beängstigend.
Das war Peter Hesseler von der Auto-Bild motorsport direkt aus Bahrain, vielen Dank!
Danke, auf Wiederhören!
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