(openPR) Wie sich heute schon abzeichnet, wird sich der Fahrzeugmarkt in den kommenden drei bis fünf Jahren neu ordnen. Ein Technologiemix aus alternativen Antriebsformen wie Hybrid- (Mikro-, Mild-, Full-, Plug-in-Hybridtechnologie), Elektro-, Range Extender-, und herkömmlichen Verbrennungs- fahrzeugen wird das Straßenbild bestimmen.
Mit einem radikalen und massenhaften Umstieg auf rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge ist dagegen zumindest kurz- und mittelfristig nicht zu rechnen: hierzu gibt es im Bereich der Batterietechnologien noch zu geringe bahnbrechende Entwicklungserfolge hinsichtlich Alltagstauglichkeit und Kosteneffizienz. Weitere intensive Entwicklungsarbeit wird nötig sein, um sich den Ansprüchen der Konsumenten anzunähern.
Der durchschnittliche deutsche Autofahrer nutzt sein Fahrzeug täglich lediglich 34 Kilometer, möchte jedoch nicht auf seine Urlaubs- oder ähnlich lange Spontan-Fahrten mit seinem Fahrzeug verzichten. Nichtsdestotrotz wird die Entwicklung hin zum alltagstauglichen, ökonomisch sinnvollen und rein elektrisch betriebenen Kfz sich unaufhaltsam fortsetzen. Schon ab 2010 sollen in Deutschland in Flottenversuchen (2011 in den USA) die ersten serienreifen Elektroautos auf die Straße kommen. 2020 wird mit einem Marktvolumen von 1 bis 2 Millionen Elektroautos alleine in Deutschland gerechnet.
Bis dahin wird sich der Weltmarkt für Hybridfahrzeuge (Mikro-, Mild-, Full-, Plug-in-hybridtechnologie) nach Schätzungen von Continental bis 2014 auf etwa 2,5 Millionen Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Hier ist davon auszugehen, dass sich die Zahlen für Deutschland in etwa der gleichen Größenordnung verhalten werden. Auch werden 2011 erste Range Extender Fahrzeuge in Großserie wie der Opel Ampera/Chevrolet Volt oder sportlichere wie der Fisker Karma den Weg in Richtung Elektrifizierung sämtlicher KFZ ebnen.
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