(openPR) Als preisgekröntes, bewährtes Learning Management System passt sich auch OLAT beständig aktuellen Anforderungen von Lehre und Lernenden an. In den letzten Jahren wurde der Ruf nach Portfolio-Software immer lauter, auch weil Portfolioarbeit in Studium und Lehre eingebunden wurde. Ein Portfolio soll einen Studenten dazu bringen, Studium und seinen Lernfortschritt als Gesamtheit zu betrachten und zu reflektieren. Als Werkzeug der Selbstorganisation und Präsentation, z.B. als CV-Bestandteil, werden Portfolios schon lange genutzt. Im Web 2.0-Zeitalter ist der Transfer des klassischen Portfolios in eine digitale Form nur natürlich.
Doch was ist ein ePortfolio genau? Ein ePortfolio kann definiert werden als eine selektive und strukturierte elektronische oder digitale Sammlung von Dokumenten (Artefakten) in elektronischer Form, die mit einer entsprechenden Software erstellt und zumeist für das Web geschrieben bzw. erstellt wurden. Diese Artefakte werden auch aus dem Web bzw. dessen verschiedenen Medien gesammelt, dienen meist dem Zweck etwas zu dokumentieren und zu veranschaulichen und können sowohl kommentiert als auch beurteilt werden.
Separate ePortfolio-Software existiert schon seit geraumer Weile, wie beispielsweise das Open Source Projekt Mahara. Durch den verstärkt geforderten Einsatz von ePortfolios in Studium und Lehre wurde nun auch der Bedarf einer ePortfolio-Erweiterung für OLAT erkannt. Als breit eingesetztes e-learning System bietet OLAT beste Voraussetzungen die oben genannten Anforderungen zu erfüllen. Anders als andere LMS, die darauf setzen externe ePortfolio-Software wie bspw. Mahara anzubinden, ist das OLAT ePortfolio komplett in OLAT integriert. Dies bringt einige Vorteile mit sich:
- ein ePortfolio kann innerhalb eines Kurses als Kursbaustein eingesetzt werden,
- einem solchen Kurs kann eine (Lern)vorlage zugeordnet werden, anhand der die die resultierende Portfoliomapppe strukturiert werden kann
- als Kursbaustein hat das ePortfolio eine komfortable Bewertungs- und Kommentarfunktion, d.h. es können Noten und Feedback vergeben werden
Des weiteren wird es im OLAT ePortfolio die Möglichkeit geben, Seitenumbrüche einzufügen. Die Darstellung wird dadurch übersichtlicher. Ein Inhaltsverzeichnis erhöht die Lesbarkeit, und damit die Bewertbarkeit. Mit über 16 übersetzten Sprachen ist das System weltweit im Einsatz, und wird damit auch in all diesen Sprachen die ePortfolio-Funktionalität bieten können.
Als Spezialist für OLAT hat sich die Firma frentix dieser Aufgabe angenommen und entwickelt im Auftrag der Universität Hamburg (http://www.uni-hamburg.de/eLearning/index.html), der FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit (http://www.fhnw.ch/sozialearbeit), der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales, Aarau (http://www.ag.ch/hfgs/de/pub/index.php) und des Zentrums für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton ZH ZAG (http://www.zag.zh.ch/d/home.asp) in einem iterativen Prozess (SCRUM) die gesamte Erweiterung und passt OLAT komplett an.
Dabei nutzt frentix als Spin-Off Unternehmen seine Nähe zur Universität Zürich, um neue Funktionen standardkonform zu entwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt in den OLAT-Standard-Release einzubinden. So können einerseits andere Nutzer von OLAT von neuen Funktionen profitieren, andererseits wird der mit Updates verbundene Aufwand gering gehalten und so die Nachhaltigkeit der Investition erhöht.
OLAT steht für Online Learning and Training und wird seit 1999 an der Universität Zürich als Open Source Produkt entwickelt. Der grosse Funktionsumfang, die Stabilität, Sicherheit und hohe Usability heben dieses System ab und begründen den grossen Erfolg.
Weitere Informationen finden Sie unter www.olat.org und www.frentix.com.













