(openPR) Hamburg, 04.06.2010 – Mit einem umfangreichen und detaillierten Ergebnispapier wurde die erste Werkphase des Kunstprojekts "Heiligengeistschule Lüneburg. Eine wachsende Skulptur" abgeschlossen. Das Papier bildet die künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Ergebnisse der bisherigen Arbeit ab und erläutert sie. Die Abschlussdokumentation kann auf der Seite www.wachsende-skulptur-lueneburg.org heruntergeladen werden.
Von Mai 2009 bis Februar 2010 haben der Schweizer Künstler George Steinmann und die Berliner Kulturwissenschaftlerin und Künstlerin Hildegard Kurt in und mit der Heiligengeistschule sichtbare und unsichtbare Räume in einem künstlerischen Prozess gestaltet. Entstanden ist das Projekt auf Initiative des und.Instituts für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit, Berlin. Das und.Institut hatte dem Werk „Heiligengeistschule Lüneburg. Eine wachsende Skulptur“ gemeinsam mit dem Künstler George Steinmann den Gedanken der Zukunftsfähigkeit zu Grunde gelegt. Gewidmet ist das Werk den heutigen und zukünftigen Schülerinnen und Schülern der Heiligengeistschule Lüneburg. Im September 2009 wurde die Wachsende Skulptur Heiligengeistschule Lüneburg von der Deutschen UNESCO-Kommission als offizielles Projekt der UNESCO-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.
Zwei Künstler, ein Gedanke:
Schule als Ort nachhaltigen Gedeihens
Der Begriff „wachsende Skulptur“ hat sich aus dem künstlerischen Schaffen George Steinmanns entwickelt: „Wachsende Skulpturen handeln von dynamischen Prozessen, Veränderung, Entwicklung. Sie sind stets im Fluss. Etwas wächst, transformiert sich. Diese Haltung beinhaltet ein Bewusstsein des ‚Unterwegsseins’. Ich stelle mir gerne eine Kunst vor, die sich an den Zyklen und Rhythmen der Natur orientiert“, resümiert George Steinmann seine Arbeit, die eine architektonische Intervention baulich defizitärer Räume der Heiligengeistschule beinhaltet. Vor diesem Hintergrund sind die Arbeiten George Steinmanns grundsätzlich zu verstehen: Das Konzept und der Prozess sind ebenso gleichberechtigte Bestandteile der Arbeit wie die angestrebte Umsetzung.
In Wechselwirkung mit der Arbeit von George Steinmann steht die „Werkstatt Wärmeplastik Heiligengeistschule“, die, geleitet von Hildegard Kurt, gemeinsam mit Eltern und Lehrern stattfand. „Ziel der Werkstatt war es, Raum und ein Bewusstsein für die Stärken in der Schule zu schaffen, Gelingendes zu ehren – und es so zu mehren. Jenseits von Debatten und dem Abstecken von Positionen haben wir gemeinsam gesucht und gefragt: Was ist möglich? An welchen Stellen lässt sich etwas bewegen, verbessern, verschönern? Nicht der bloße Intellekt war hier am Werk, sondern die Intelligenz und Kreativität, die jedem Menschen innewohnt. Und das ist Wärmeenergie. Der Werkstoff einer Wärmeplastik“, so Hildegard Kurt.
Die Partner
Das Projekt wurde von verschiedenen Partnern in unterschiedlicher Weise begleitet: die Heiligengeistschule Lüneburg als mitwirkender Akteur und das Institut für integrative Studien (infis) der Leuphana Universität Lüneburg als Veranstalter begleitender Seminare für angehende Lehrerinnen und Lehrer, die die Kinder der Heiligengeistschule einbezogen. Gefördert wurde die erste Werkphase maßgeblich von der „Altner-Combecher Stiftung für Ökologie und Frieden“, ferner vom „Institut für Umweltkommunikation“ der Universität Lüneburg. Fast alle Partner sind mit ihren Positionen in dem Ergebnispapier vertreten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wachsende-skulptur-lueneburg.org
www.und-institut.de
www.heiligengeistschule.de










