(openPR) Problembewusstsein zu Google's Street View ist beim Bürger gering
Gerhard Kron schildert uns, dass ein erschreckend geringes Problembewusst zu Google's Streetview bei den Bürgern seiner Umgebung feststellbar sei. Sicherlich gäbe es hier regionale Schwankungen, aber er gehe davon aus, dass nur wenige Prozent der Bürger abschätzen können, welche Gefahren für die Privatsphäre aus Google's Street View für sich selbst erwächst. "Bei einer durchgeführten Widerspruchs-Sammelaktion habe ich folgende Aussagen der Bürger auf meine Erläuterungen zu Google's Street View und dem Widerspruchsrecht hin bekommen" schildert uns Gerhard Kron seine Erfahrungen: "Jetzt lass mal gut sein. was soll da schon passieren" (ein Polizist), "das interessiert mich nicht", "wenn du das machst, mache ich das auch", "ja komm, ich unterschreibe dir das", "ich habe keinen Computer, was soll ich da denn machen?". Gerade solche Aussagen belegten seinen Hinweis auf das geringe Problembewusstsein. Welche Gefahren letztendlich für den Bürger aus Google Street View entspringen werden, kann heute noch gar nicht voll abgeschätzt werden, meint er weiter. Viele dächten bei solchen Gefahren zuerst einmal an Diebe und an die organisierte Kriminalität, die mit Hilfe von Google's Street View Ihre Ideen bereits aus der Ferne überprüfen könnten. Aber es gäbe da noch einige Interessengruppen, die sobald sie "auf den Trichter kommen" Street View gerne nutzen werden, führt Gerhard Kron weiter aus. Auf die Frage wer diese Interessengruppen seien, winkt Kron ab und meint, man müsse die ja nicht mit der Nase darauf stoßen und begründet damit das Nichtbeantworten der Frage. Ob denn die Politik nicht schon genug mache, wollen wir wissen. Kron's Antwort kommt geradlinig: die Politiker verhalten sich sehr vorsichtig - immerhin geht es um einen Streitwert von geschätzten 500 Millionen bis eine Millarde Euro Marktvolumen an Werbeeinnahmen, mittelfristig. Bei solchen Summen sind Schadensersatzforderungen natürlich entsprechend hoch. Ob er eine Lösung für das Problem Google's Street View sehe, fragen wir Kron abschließend. Schauen Sie, meint Kron: "wir haben heute im Mai 2010 gerade einmal eine 5 stellige Widerspruchsanzahl in Deutschland (jeder 150. Hausbesitzer) - Street View ist seit gut Mitte 2009 in den Schlagzeilen und bei gut 15 Millionen Wohngebäuden zeugt dies von einer gewaltigen Desinformation der Bürger - der Staat muss besser, nachhaltiger und intensiver aufklären". Zweitens müsse bei dieser nicht vertragsbasierenden personenbezogenen Datenverarbeitung zum Zwecke der Werbung der Schwenk vom "Widerspruchsrecht" zum "Einwilligungsrecht" vollzogen werden und drittens braucht gerade der ältere Hausbesitzer und der Nicht-Computer-Besitzer Hilfe vor Ort durch die Volksvertreter, meint Kron. "Wissen Sie" meint er abschließend "die Politiker sehen wir wir immer nur drei Tage vor der Wahl, wenn Sie sich mit Ihren Stehtischen und Fähnchen auf den örtlichen Marktplätzen aufbauen und die Unterstützung der Bürger für Ihre Partei einfordern - jetzt könnten diese Werber dem Bürger einmal eine richtige Hilfe bieten und Ihre Tische zu Info-Zwecken und Hilfestellung beim Widerspruch aufbauen." Eine Idee habe er noch, wie man das Problem Google's Street View aus der Welt schaffen könne, schiebt Kron noch nach: "Wieso hat noch niemand die Frage aufgeworfen wieso der Hausbesitzer - der die Grundlage zum Google-Umsatz liefert - nicht an den Google-Street-View-Werbe-Einnahmen beteiligt wird?"










