(openPR) Neuer Anreiz für mehr Diplomarbeiten und Dissertationen von Nachwuchs-Führungskräften.
Im Humantechnologie-Sektor – also in den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Medizin, Medizintechnik – ist das Know-how der Führungskräfte ein grundlegender Faktor. Im Rahmen der „HTS-Nachwuchswerkstatt“ können nun die Führungskräfte der Zukunft gezielt gefördert werden:
• Eine Diplomarbeit ebenso wie die
• Konzeptentwicklung einer Dissertation
wird mit 5.000 Euro unterstützt. Zur Hälfte werden diese Arbeiten von den Unternehmen, für die sie durchgeführt werden, finanziert, die zweite Hälfte übernehmen die Wirtschaftskammer Steiermark, die Steirische Wirtschaftsförderung SFG und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung EFRE. Das Besondere daran: Für die Einreichung genügt ein zweiseitiges, standardisiertes Ansuchen. Die weitere Abwicklung übernehmen die Experten des Humantechnologie-Clusters.
Mag. Harald Jenull, Verantwortlicher für die Cluster-Nachwuchswerkstatt: „Wir haben bei den Clusterunternehmen jetzt schon eine Akademikerquote von 30 Prozent. Und wir wollen einen weiteren Impuls im Bereich der Nachwuchs-Führungskräfte setzen. Für die Diplomanden und Dissertanden sowie deren Unternehmen ist alles so einfach wie möglich gehalten: Zwei A4-Blätter ausfüllen und an den Cluster schicken – das war’s! Außerdem sind Standardverträge vorbereitet, die die rechtliche Situation regeln. Alles Weitere wie die Abwicklung des Bewertungsprozesses und die Zuerkennung wickelt der Cluster mit den Förderinstitutionen ab.“
Für Dr. Stefan Pilz, Geschäftsführer der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Steiermark, ist die HTS-Nachwuchswerkstatt „ein wichtiger Impuls für den Industrie-Standort Steiermark, weil damit vor allem die geistigen Ressourcen langfristig gesichert werden können.“ Für Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann ist die Nachwuchswerkstatt „nicht nur ein besonders innovatives Förderungs-Instrument für eine innovative Wachstumsbranche, sondern auch ein weiterer wichtiger Schritt, um Wissenschaft und Wirtschaft besser zu vernetzen.“
Für Univ.-Prof. Dr. Franz Stelzer, Vizerektor für Forschung und Technologie an der TU Graz, ist die Nachwuchswerkstatt „eine Unterstützung unserer Studierenden, um ihr Wissen und Know-how praktisch anwenden zu können. Einmal mehr kann damit der Wissenstransfer zwischen der TU Graz und den Unternehmen verstärkt werden.“
Dr. Alexander Kollreider, Gründer und Geschäftsführer des mit mehreren regionalen und nationalen Innovationspreisen ausgezeichneten Unternehmens Tyromotion wird das Programm sicher in Anspruch nehmen: „Gerade kleineren und mittleren Unternehmen wird durch dieses Förderprogramm der Zugang zur Durchführung von universitären Arbeiten erleichtert. Schade, dass es so etwas in der Anfangsphase unseres Unternehmens noch nicht gegeben hat.“
Neues Wissen für die neuen „Strategischen Korridore“
Gefördert werden Arbeiten zu Themfeldern, die innerhalb folgender drei „Strategischer Korridore“ des Humantechnologie-Clusters liegen:
• Pharmazeutische Verfahrens-, Prozess-, und Produktionstechnologie
• Biomedizinische Sensortechnologie & Biomechanik
• Biobank & Biomarkertechnologie
Diese Förderung kann sowohl für KMU als auch für Großunternehmen beantragt werden. Für das Jahr 2010 können jedenfalls 15 Diplomarbeiten bzw. Konzeptentwicklungen für Dissertationen gefördert werden.
Positiv bewertet werden neben einem hohen Führungskräfte-Entwicklungspotenzial aufgrund der geplanten Diplomarbeit bzw. Dissertation auch deren F&E-Komponente, die Anwendungs- bzw. Grundlagenorientierung der Arbeit, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie das Forschungsrisiko des Untersuchungsgebietes für das Unternehmen.
Nähere Infos zum Programm sowie Einreichformulare gibt es auf der Cluster-Website online:
http://www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos_Foerderung_fuer_Fuehrungskraefte.htm
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