(openPR) Die traditionell am Pfingstmontag stattfindende Premiere des religiösen Schauspiels in Bad Endorf lockte schon immer kirchliche Würdenträger und politische Prominenz aus Nah und Fern. Handelt es sich dabei um eine Jubiläums-Uraufführung steigt der Promi-Faktor noch einmal erheblich an.
Bevor sich, pünktlich um 14 Uhr, der Vorhang für das Stück „Mutter Teresa – Engel der Armen“ hob, begrüßte Theatervorstand Markus Mädler Dekan Bruno Fink, den Pfarrer der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Prien und Schwester Teodolinde, die nicht nur Ordensfrau, sondern auch Geschäftsführerin der Adelholzener Alpenquelle ist. Auch der Bad Endorfer Ortspfarrer Johannes Kanzler ließ sich das große Theaterereignis nicht entgehen. Die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer, Landesbäuerin MdL Annemarie Bichl, der ehemalige Kultusminister Prof. Mayer, der ehemalige Vize-Regierungspräsident Dr. Kunert, die ehemaligen Landtagsmitglieder Konrad Breitrainer und Max Dinglreiter und die amtierende Bad Endorfer Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben vertraten die politische Seite. Horst Rankl, amtierender Präsident des Verband Bayerischer Amateurtheater, hatte einen besonders guten Grund die Aufführung in Bad Endorf zu besuchen: Das religiöse Stück stammt aus seiner Feder.
„Mutter Teresa – Engel der Armen“ führt den Zuschauer unter anderem in die Elendsviertel Kalkuttas, wo die Ordensfrau Armen und Kranken mit Herzblut und Engagement, oft unter Lebensgefahr beistand. Es zeigt auch den Streit mit ihren kirchlichen Vorgesetzten und der britischen Kolonialmacht, die keineswegs erfreut auf die Taten der emsigen Nonne reagierten. Zielstrebig, oft auch störrisch setzte sich Teresa
ihr ganzes Leben lang über gut gemeinte Ratschläge und Anweisungen hinweg. Nur das Wohlergehen der Ärmsten von Kalkutta lag ihr am Herzen. Ihr Engagement wurde unter anderem mit dem Friedensnobelpreis und einer der schnellsten Seligsprechungen der Neuzeit durch Papst Johannes II. honoriert. Für die Hauptrolle wählte Spielleiter Herbert Ramoser mit Christine Roßmy eine erfahrene und beliebte Spielerin. Hinzu kommen über sechzig Darsteller, die in aufwändigen Volksszenen indische Bettler, britische Soldaten und Ordensschwestern verkörpern.
Nach der gelungenen Premiere, die mit großem Applaus von fast vierhundert Zuschauern ihren Abschluss fand, luden die Theaterspieler alle Ehrengäste zum ebenfalls traditionellen Stehempfang auf die Bühne. Prominente, Theatervorstand, Spielleiter und auch Autor Rankl zeigten sich höchst zufrieden mit der Aufführung. Das Leben von Mutter Teresa als Bühnenstück umzusetzen ist schon aufgrund der vielen notwendigen Bühnenumbauten keine leichte Aufgabe. Lange und umfangreiche Probenarbeit sowie voller Einsatz eines jeden Spielers wurde gefordert und erbracht – so wie Spielleiter Ramoser es von Anfang an voraus sah.
Weitere Aufführungen finden bis 25. Juni, jeweils sonntags um 14 Uhr und freitags um 20 Uhr statt. Karten erhalten Sie unter der Telefonnummer 08053-3743, der Faxnummer 08053-795091 und im Internet auf www.theater-endorf.de. Die Kasse im Volkstheater, Rosenheimer Straße 6, 83093 Bad Endorf ist von Montag bis Freitag, jeweils 9:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Karten können dort persönlich abgeholt werden.

















