(openPR) Über 80 Prozent aller Gesetze in Deutschland gehen mittlerweile auf Verordnungen und Entscheidungen der EU zurück. Auch die Wohnungswirtschaft ist mittelbar und unmittelbar von Förderprogrammen und Vorschriften aus Brüssel betroffen. Deshalb haben der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., der Verband Geschlossener Fonds und der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung ein gemeinsames Büro in Brüssel eingerichtet, von dem aus sie die politischen Prozesse in der EU beobachten und die Politiker beraten.
Bei der EU-Tagung der BBA –Akademie der Immobilienwirtschaft am 24. Juni 2010 in Berlin nutzen Geschäftsführer und Vorstände von Wohnungsunternehmen die Gelegenheit, die Leiter des Büros in Brüssel kennen zu lernen und sich aus erster Hand über die aktuellen und zukünftigen Auswirkungen der EU-Politik auf die Immobilienwirtschaft zu informieren.
Zunächst wird Prof. Dr. Jürgen Keßler von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – HTW einen Überblick darüber geben, welche institutionellen und materiellen Neuerungen der Lissabon-Vertrag mit sich bringt.
Dr. Jürgen Galonska, Leiter des Büro Brüssel vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V nimmt sich die neue Legislaturperiode der EU vor. Er wird die Fragen beantworten, was nach der Gebäuderichtlinie kommt und was kleine und mittlere Unternehmen sowie die Genossenschaften von der EU zu erwarten haben.
André Rydykowski, der den Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. in Brüssel vertritt, spricht über die Auswirkungen der Strukturfondspolitik auf die städtische Entwicklung. Mit Blick auf die Zukunft wird er Möglichkeiten der Kohäsionspolitik auf die Städte vorstellen. Die Kohäsionspolitik der EU unterstützt strukturschwache Regionen dabei, die Folgen der Globalisierung und des demografischen Wandels zu bewältigen. In der Vergangenheit haben davon auch die neuen deutschen Bundesländer profitiert.
Julia Schöne, Leiterin des Büro Brüssel vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., stellt sich der Frage, welche Kompetenzen die EU im Bereich des altersgerechten Wohnens entwickelt und zeigt die Konsequenzen daraus auf.
Zum Abschluss wird Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., über die Interessenvertretung des GdW in Brüssel berichten.
Die „EU-Tagung – Auswirkungen der EU-Politik auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft findet am 24. Juni 2010 von 9.00 bis 16.00 Uhr in Berlin statt.








