openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Nicht mehr nur Bares ist Wahres

(openPR) Aktuelle EHI-Studie zu den Zahlungsarten im Handel

Der Kartenanteil an den Zahlungsarten im deutschen Handel steigt weiter, so eines der Ergebnisse der aktuellen Jahres-Erhebung „Zahlung und Kundenbindung per Karte“ des EHI Retail Institute, Köln. „Bis 2012 wird der Umsatzanteil kartengestützter Zahlungen an den Zahlungsarten auf über 40 Prozent steigen,“ prognostiziert Horst Rüter, Leiter Forschungsbereich Zahlungssysteme und Mitglied der Geschäftsleitung EHI.



Barumsatz erstmals unter 60 Prozent
Bei einem Gesamt-Einzelhandelsumsatz von 365 Mrd. Euro (ausgenommen Kfz, Mineralöl, Apotheken, Versandhandel) wurde in Deutschland in 2009 ein Anteil von 37,5 Prozent mit Karten umgesetzt. Im Vergleich zur Kartenakzeptanzquote in 2008 von 36,1 Prozent ist das eine weitere leichte Steigerung. Erstmals ist mit 59,1 Prozent der Umsatz von Barzahlungen auf unter 60 Prozent gefallen. Der Umsatz per Karte verteilt sich auf Debitkarten mit 31,6 Prozent (davon über electronic cash 19,2 Prozent, über ec-Lastschrift 12,2 Prozent und über Maestro 0,2 Prozent), Kreditkarten mit 5,2 Prozent und auf handelseigene Karten mit Zahlfunktion (0,7 Prozent). Rechnungs- bzw. Finanzkäufe und sonstige Zahlungen machen zusätzlich 3,4 Prozent aus.

Lastschrift bleibt beliebt
Das ec-Lastschriftverfahren mit Unterschrift ist beim Handel – auch wegen der geringeren Gebühren – weiter beliebt. Selbst inklusive einer Ausfallversicherung sind die Kosten in den meisten Fällen hierfür noch deutlich niedriger als für electronic cash. Die Ausfälle beim ec-Lastschrift-Verfahren sind auf niedrigem Niveau stabil (0,065 Prozent), allerdings sind die vorläufigen Belastungen, in der Regel aufgrund von Rücklastschriften wegen zu geringer Bonität, gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was sicherlich im Zusammenhang mit der Finanzkrise zu sehen ist. Über 80 Prozent der Händler wollen keinesfalls auf dieses Verfahren verzichten und plädieren für den Erhalt dieser bewährten nationalen Lösung im europäischen Zahlungsverkehrsmarkt, weil es Ihnen neben den geringeren Kosten auch eine größere Unabhängigkeit von der Kreditwirtschaft garantiert.

Electronic cash mit Zugewinn
Im Handel und in der Gastronomie haben in 2009 electronic-cash-Umsätze um rund 10 Prozent zugenommen. Demgegenüber mussten Tankstellen einen Rückgang von 14 Prozent registrieren. Zum einen liegt das an den Konsequenzen der Finanzkrise, insbesondere an einer Mobilitätseinschränkung verbunden mit einem Rückgang der Kraftstoffpreise zu Jahresbeginn 2009. Zum anderen hat in der zweiten Jahreshälfte mit Aral (BP) ein großer Betreiber vom PIN-basierten electronic-cash-Verfahren auf das unterschriftbasierte ec-Lastschriftverfahren umgestellt. Insgesamt ist die Zufriedenheit mit electronic cash aber leicht gestiegen, weil es weniger Systemstörungen gegeben hat, die Beschwerden wegen geringer Geschwindigkeit der Zahlungsabwicklungen sind aber deutlich angestiegen.

T.A. 7.0: Entdeckung der Langsamkeit
Ein Grund für langsamere Zahlungsabwicklungen ist die Einführung von T.A. 7.0, einem Maßnahmenpaket zur „Europäisierung“ der Zahlungsverkehrstechnologie, mit dem sich Handel, Netzbetreiber und Terminalanbieter noch immer vorrangig beschäftigen. Ende 2009 hatten bereits 63 Prozent der kleineren, aber nur 27 Prozent der großen Händler ihre Systeme auf diesen Standard der Kreditwirtschaft umgestellt. Von den großen Händlern, die bereits umgestellt oder Tests durchgeführt hatten, beklagen 54 Prozent eine zum Teil deutlich verlangsamte Abwicklung der Transaktionen.
Investitionen am Kassenplatz in zukunftsorientierte Technologien wie das kontaktlose oder mobile Bezahlen müssen aufgrund der strikten Vorgaben der Kreditwirtschaft und Kreditkartenorganisationen (T.A. 7.0 und PCI/DSS) aus Kapazitätsgründen vorerst zurückgestellt werden. Zu dominant sind die Vorgaben der Systembetreiber zur Erreichung internationaler Kompatibilität und einheitlicher Sicherheitslevels.

An der Erhebung des EHI haben sich in diesem Jahr mit 456 Unternehmen aus 32 Branchen mehr Händler als jemals zuvor beteiligt. Der Umsatz der befragten Unternehmen macht mit 186,5 Mrd. Euro mehr als 51 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel aus.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 430517
 911

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Nicht mehr nur Bares ist Wahres“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von EHI Reatil Institute

EHI stellt neuen Shopping-Center Report 2014 vor
EHI stellt neuen Shopping-Center Report 2014 vor
Der große Boom der Shopping-Center scheint vorbei zu sein – dass der Markt dennoch dynamisch ist, zeigen neue Formate mit innovativen Lösungen. Lediglich 7 neue Shopping-Center registrierte das EHI in 2013. Damit gibt es in Deutschland rund 460 großflächige Center mit einer Gesamtfläche von rund 14,4 Mio. qm. Für die nächsten Jahre sind weitere 45 geplant. „Die guten Frequenzen in den Innenstädten sind ein Lichtblick für den stationären Handel. Mit einem Profil und attraktivem Mietermix ist und bleibt das Shopping-Center relevant.“, erklärt d…
Bild: Handelsprominenz beim EHI engagiert
Handelsprominenz beim EHI engagiert
Prof. Götz W. Werner weiter Präsident Am 29. Februar 2012 wurde Prof. Götz W. Werner, Gründer von dm-drogerie markt, durch die Mitgliederversammlung des EHI für eine weitere Amtszeit von drei Jahren einstimmig zum Präsidenten des EHI Retail Institute e.V. gewählt. „Das EHI leistet wertvolle Forschungsarbeiten für den deutschsprachigen Einzelhandel und ist an vielen wichtigen Brancheninitiativen maßgeblich beteiligt. Dafür setze ich mich auch gerne persönlich ein.“, kommentiert der EHI Präsident seine Aufgaben. Götz W. Werner, der das erfol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Bargeld lacht für jeden Online-Shopper
Bargeld lacht für jeden Online-Shopper
… jeder zweite Internetnutzer hat im vergangenen Jahr online eingekauft, Tendenz steigend. Und wer viel einkauft, sollte auch davon profitieren. Nach dem Motto „Nur Bares ist Wahres“ gibt es bei www.adicash.de keine Bonuspunkte oder Prämien sondern Bargeld aufs Konto. 2 % vom Nettowarenwert jedes Einkaufs werden gutgeschrieben – Cashback in insgesamt 1.600 …
BARES FMC expandiert weiter
BARES FMC expandiert weiter
Hamburg. „BARES setzt seinen Wachstumskurs auch in 2006 unbeirrt fort. Der jetzt geschlossene Vertrag mit MKM Hamburg und die Kooperation mit Dr. Otto & Partner Nachfolger sind weitere Schritte im Rahmen unserer Expansion und die logische Reaktion auf das steigende Auftragsvolumen“, erklärte Jörg Reuter, Inhaber des Unternehmens BARES Forderungsmanagement …
Bild: karriere.at Umfrage: Geschenke vom Chef – Gutscheine stehen bei Mitarbeitern hoch im KursBild: karriere.at Umfrage: Geschenke vom Chef – Gutscheine stehen bei Mitarbeitern hoch im Kurs
karriere.at Umfrage: Geschenke vom Chef – Gutscheine stehen bei Mitarbeitern hoch im Kurs
Nur sieben Prozent halten Packerl vom Chef für „unnötig“ Nur Bares ist Wahres! Ein Grundsatz, der für jeden zweiten österreichischen Arbeitnehmer gilt, wenn es um Weihnachtsgeschenke vom Dienstgeber geht. Ebenfalls hoch im Kurs stehen zusätzliche Urlaubstage, ergab nun ein Online-Voting von karriere.at (http://www.karriere.at), Österreichs größter Online-Jobbörse, …
Bild: Die KfW denkt um: Neue Maßnahmenpakete mit Fördervorteil für mehr WohnkomfortBild: Die KfW denkt um: Neue Maßnahmenpakete mit Fördervorteil für mehr Wohnkomfort
Die KfW denkt um: Neue Maßnahmenpakete mit Fördervorteil für mehr Wohnkomfort
… Teure Heizenergie geht fortan weder beim Fensterlüften noch über Wärmelecks im Haus verloren, die Wärme aus der Abluft kann sogar zurückgewonnen werden. Nur Bares ist Wahres - auch der Sanierungskredit spart bares Geld. Wer selbst in seinem Eigenheim, Zweifamilienhaus oder der Eigentumswohnung lebt und nach den Vorgaben der KfW modernisiert, kann einen …
Mit rabatt.fm online Rabatte und Gutscheine entdecken
Mit rabatt.fm online Rabatte und Gutscheine entdecken
… stellen. Damit man beim Einkaufen nicht mehr Geld ausgibt als nötig. Mit Schnäppchen und Rabatten bares Geld sparen Das Webportal für Schnäppchen und Rabatte (rabatt.fm) ist ein wahres Paradies für alle Sparfüchse. Gerade vor größeren Anschaffungen lohnt es sich ja, einmal nach Sparmöglichkeiten zu recherchieren. Egal ob Kleidung, Mode und Accessoires oder …
Mietkaution: 'Nur Bares ist Wahres'
Mietkaution: 'Nur Bares ist Wahres'
… nicht übersteigen. Da eine Mietkautionsbürgschaft einige Un-wägbarkeiten aufwirft, empfiehlt Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern, den Grundsatz „Nur Bares ist Wahres“ zu beherzigen und möglichst eine Barkaution zu vereinbaren. Stellt sich nach dem Auszug des Mieters heraus, dass die Wohnung beschädigt wurde, haben diejenigen Vermieter …
Stadt der Stimmen - „Zu Ehren von Peter Bares“
Stadt der Stimmen - „Zu Ehren von Peter Bares“
„Zu Ehren von Peter Bares“ – ist einer der Konzerttitel, die auf den musikalischen Schwerpunkt „Gesang“ der siebten Kölner Musiknacht hinweisen. Unter den rund 100 Konzerten an 25 Konzertorten der Stadt gedenken in der Kunst-Station St. Peter zwei Konzerte des unvergessenen Organisten und Komponisten neuer Orgelmusik Peter Bares, der in diesem Jahr seinen …
Bild: Zinsen, die genüsslich schmeckenBild: Zinsen, die genüsslich schmecken
Zinsen, die genüsslich schmecken
… oder Bares? Wer Sachdividenden erhält, braucht sich also um das alljährliche Besorgen der Weihnachtsgeschenke (fast) keine Sorgen mehr zu machen. Wer dennoch der Devise „nur Bares ist Wahres“ folgt, den kann Katzorke beruhigen: „Niemand wird zu diesem Genuss gezwungen, wer möchte, kann sich seine Dividende auch einfach auf sein Konto überweisen lassen.“
Bild: Kunst gegen Bares startet Crowdfunding für nächste AusbaustufeBild: Kunst gegen Bares startet Crowdfunding für nächste Ausbaustufe
Kunst gegen Bares startet Crowdfunding für nächste Ausbaustufe
Köln, [Datum] – Kunst gegen Bares, die offene Bühne mit dem Sparschwein, sammelt bis zum 27. Februar 2027 auf Startnext bis zu 600.000 Euro. Mit der Finanzierung sollen bessere Bühnen- und Streamingtechnik, eine vierte Stadt sowie die KGB App ermöglicht werden. Über die geplante App sollen Künstler:innen direkt gebucht und ohne Agenturprovision bezahlt …
Digitalisierung kennt keine Grenzen – Bargeldprozesse 2.0
Digitalisierung kennt keine Grenzen – Bargeldprozesse 2.0
… Akteuren im Bargeldkreislauf bestätigt. Die ALVARA INNOVATIONSTAGE werden dazu wieder Impulsgeber für neue Lösungen und Geschäftsmodelle sein. Denn zukünftig nur auf „Bares ist Wahres“ zu setzen, würde die wachsende Attraktivität des Zahlungsverkehrs im Internet und mobilen Endgeräten, insbesondere bei den jüngeren Kunden, einfach negieren. Über verbraucherorientierte …
Sie lesen gerade: Nicht mehr nur Bares ist Wahres