(openPR) München/Ulm
Bundesweit, so schätzen Experten, suchen etwa 300.000 mittelständische Betriebe mit ca. 4 Millionen Arbeitnehmern einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Der Grund: in vielen Betrieben kann die Nachfolge aus Altersgründen nicht mehr familienintern geregelt werden. Immer häufiger tritt der Fall auf, dass kein interessierter Betriebsnachfolger gefunden wird und Gefahr besteht, dass gut gehende Betriebe mangels Nachfolge einfach geschlossen werden.
Als Alternative zur Neugründung ist die Übernahme eines bereits am Markt etablierten Unternehmens für Existenzgründer DIE Chance gleich durchzustarten ohne Jahre in den Aufbau einer neuen Firma zu investieren.
Dennoch ist die Übernahme eines bestehenden Unternehmens nicht zu unterschätzen; sie erfordert ebenso viel Sorgfalt in der Planung wie eine Neugründung. Damit die Übernahme klappt und das Unternehmen langfristig überlebt, ist eine umfassende Beratung und Begleitung der Übernahme durch eine qualifizierte Unternehmensberatung sehr zu empfehlen. Selbst die beste Geschäftsidee ist zum Scheitern verurteilt, wenn in der Vorbereitungs- oder Startphase fundamentale Fehler begangen werden.
Laut Jörg Simm, Geschäftsführer der Mittelstandberatung SimmCon München, muss eine professionelle Unternehmensberatung "...hier als Ratgeber und Sparingspartner agieren und die an einer Nachfolge interessierte Unternehmerpersönlichkeit während des gesamten Übernahmeprozesses unterstützen". Dieser beginnt zumeist mit der Einschätzung der eigenen Person und der Suche und Auswahl geeigneter Betriebe.
Ist ein passendes Unternehmen gefunden und erste Gespräche geführt, steht schnell die Frage des Preises im Raum. Basis der Verhandlungen sollte in jedem Fall eine professionelle Unternehmensbewertung sein. Als Bewertungsmethode ist die Ertragswertermittlung zu empfehlen, ein Verfahren, das mittlerweile auch vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) vorgeschrieben ist.
Auch die Begleitung zu wichtigen Verhandlungen z.B. mit Verkäufer, Banken, Investoren sowie die Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei allen Finanzierungsproblemen müssen durch einen professionellen Berater gewährleistet sein.
Nicht zuletzt sollten durch die unterstützende Beratung alle Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowohl für eine mögliche Beteiligung an einem Unternehmen als auch für die „Subventionierung“ der Beratungsleistung als solches geprüft und konzipiert werden. „Auch der Staat hat den Wert einer qualifizierten Beratung insbesondere in der Übernahme-/Gründungsphase erkannt. Abhängig vom Bundesland gibt es hier umfangreiche Coaching-Förderprogramme, die Gründer/Nachfolger in Anspruch nehmen können“, so Joachim Reinhart, Geschäftsführer der SimmCon Ulm. Hierzu beträgt die Förderung bis zu 90%, d.h. der Gründer trägt zumeist lediglich 10% der Beratungskosten selbst und kann somit in der so schwierigen Startphase auf exzellente, kostengünstige Betreuung zugreifen.
Weitere Informationen unter www.simmcon.de.






