(openPR) wir wollen unsere Aktivitäten rund um das Thema „Gründen, aber richtig!“ um ein wertvolles Informationspaket ergänzen:
Aus der Überzeugung heraus, dass gerade auch Gründer aus Echtbeispielen des „Scheiterns“ – offen und direkt, von Unternehmer zu Unternehmer - am allermeisten lernen können, bereitet SimmCon die Veranstaltungsserie „Scheitern, aber richtig!“ vor.
Während man bei uns zu Lande eher den Eindruck suggeriert bekommt, Scheitern sei etwas „Anrüchiges“, hilft ein Blick Richtung USA, um dem Scheitern auch das Positive abgewinnen zu können. Denn dort wurde längst erkannt, wie äußerst wertvoll das Scheitern bzw. die daraus resultierenden „Learnings“ seien kann bzw. können. Denn … so manches anspruchsvolle Startup scheiterte nicht nur im ersten Anlauf zunächst, um dann mit „verprobtem“ Geschäftsmodell erfolgreich durchzustarten.
Ein gern angeführtes Beispiel hierfür ist Henry Ford: Henry Ford scheiterte und ging fünfmal Pleite, bevor er schließlich seinen weltweiten Erfolg erreichte.
Ein deutlich aktuelleres Beispiel liefert Jeff Bezos: Bezos ist der Gründer und CEO (Geschäftsführer) von Amazon, einer der furiosen vier Weltkonzerne dieser Zeit. Bevor Amazon die Erfolgsstory wurde, die es jetzt ist, scheiterte Bezos mit einigen Ideen. Da wäre unter anderem die Suchmaschine A9 oder Amazon Auctions innerhalb von Amazon. Bezos versuchte aber auch schon in seiner Kindheit Luftkissenfahrzeuge und Solarherde zu bauen. Bezos macht einfach. Trotzdem. Und so schreibt die Süddeutsche Zeitung: Vieles andere, was 1995 abwegig erschien, hat Bezos bereits in die Normalität verschoben. Bezahlen im Netz? Nie, sagten Experten, die Leute geben ihre Kreditkartendaten nicht ein! Bei Amazon dann doch. Kunden bewerten Waren? Ein Verleger schrieb Bezos: »Was sind Sie für ein Händler? Sie sollen Bücher verkaufen, nicht verreißen.« Heute Standard. (Quelle: Cristin Liekfeldt „10 Entrepreneure, die vor ihrem Erfolg so richtig scheiterten“).
Wir wollen hier nicht mutmaßen, ob es denn die Ford Motor Company oder Amazon im Modus der „Anrüchigkeit des Scheiterns“ anderorts nie gegeben hätte. Wir wollen dagegen sehr deutlich betonen, dass die Investition ich echte Unternehmer/innen – vielleicht auch gerade dann, wenn diese die Erfahrung des Scheiterns schon einmal gemacht haben, richtig lohnend sein kann!
Nur ein echter Unternehmer geht letztlich das Risiko des Scheiterns ein und lernt im Falle eines solchen Scheiterns dann - oft gar „in Lichtgeschwindigkeit“ - aus seinen Fehlern, nur um dann mit einem neuen - umso besseren – Geschäftsmodell „wieder aufzustehen“.
So manche Investoren (nicht nur in den USA) haben dies auch erkannt und handeln daher eher nach dem Motto „Du hast das Geschäftsmodell, von dem Du überzeugt bist, schon mindestens einmal in den Sand gesetzt – Du hast Deine Überzeugung nicht verloren und gehst mit einer verbesserten Version wieder an den Start – Du hast also alle entscheidenden Fehler schon einmal gemacht und daraus gelernt – dann bist Du jetzt soweit, dass wir getrost richtig in Dich investieren können!“.
Wir wollen also einerseits einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass das negative Image des Scheiterns hierzulande etwas vielschichtiger reflektiert und vielleicht ja gar etwas korrigiert wird.
Und wir wollen andererseits eines: Gründer dazu motivieren, ein kalkulierbares Risiko der Gründung einzugehen – und vor allem, bei einem ersten Scheitern nicht den Sand in den Kopf zu stecken, sondern lernfähig zu sein und im Besten Fall „wie Phönix aus der Asche“ mit einer verbesserten Idee so richtig erfolgreich durchzustarten!
Unser ehrgeizigstes Ziel, ist es aber, die Gründer dabei zu unterstützen, dass ein solches erstes Scheitern gar nicht erst eintreten muss: wir wollen helfen, dass Gründer aus dem Scheitern anderer lernen!
Die ersten guten Beispiele, die ersten Unternehmer - die tatsächlich bereit sind, über dieses „anrüchige, peinliche Scheitern“ offen zu reden - haben wir bereits gefunden. Nun suchen wir weitere Beispiele, Referenten und natürlich auch Partner, die unseren Unternehmern die Plattform bieten, um ihre Botschaften/Learnings einem breiten Publikum zugängig zu machen.
https://simmcon.de/













