(openPR) Nach dem 1. Weltkrieg gegründet und aktiv wie einst
Berlin, 18.05.10; Die Arbeiterwohlfahrt ist schon eine alte Frau, aber jung geblieben dabei. Denn was hält mehr jung als viel Arbeit und das Gefühl gebraucht zu werden? Darüber kann sich die AWO nicht beschweren. Sie wurde 1919 gegründet, um eine Lücke im sozialen Netz zu schließen. Und nach wie vor gilt der Satz: das Geld ist knapp, die Not leider nicht.
Die AWO Friedrichshain-Kreuzberg e.V. kümmert sich um zwei Bezirke von Berlin: Friedrichshain und Kreuzberg. Es sind zwar die „hippen“ nicht jedoch die schicken Stadtviertel wie Steglitz-Zehlendorf, sondern eher die arme Verwandtschaft. Wen wundert es, dass es dann genau dieser Bezirk ist, der Ausschau hält nach Alternativen in der Finanzierung. Denn der Finanzbedarf ist groß. Das große Aufgabenfeld erfordert kreative und innovative Maßnahmen.
Es wurde gesucht und gefunden, ganz im Sinne der Gründer: auf vielen Schultern verteilt wird Hilfe machbar. Allein in diesem Bezirk kümmern sich mehr als 150 festangestellte Mitarbeiter, Ehrenamtliche und etwa 400 weitere Mitglieder um das Wohl „notleidender und gefährdeter Menschen“ – eine Beschreibung aus der Gründerzeit. Die Bitte um finanzielle Hilfe via Handy, die ist neu.
Sieht man von den 12 Sekunden ab, die es kostet eine SMS per Handy mit dem Text AWO an die Kurzwahl Telefonnummer 8 11 90 zu senden, kostet die schnelle Hilfe jeden Absender 5 Euro plus der normalen Transaktionsgebühr. Jede noch so kleine Hilfe ist willkommen. Und gebraucht wird sie im Fall der AWO Friedrichshain-Kreuzberg e.V. für ein ungemein breit gefächertes Spektrum. So zum Beispiel für Beratungseinrichtungen, für Angebote in der Arbeit mit SeniorInnen, für kostenlose Familienangebote, zur Unterstützung wohnungsloser und von Not betroffener Menschen, zur Stärkung von Toleranz im Bezirk, wie beispielsweise durch das jährliche Lesbischwule Parkfest und vieles mehr!
„Sollte man hier kürzen müssen, ist das eine tragische Entscheidung für den ganzen Bezirk. Wo sollen die Menschen denn sonst hin, wenn wir beispielsweise unsere vielfältigen Beratungsangebote einschränken müssten?“, sagt Nicole Behrens, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit. Eine entsprechende Möglichkeit zum Helfen, auch im Kleinen, ist geschaffen mit der SMS.
Von den 5 Euro kommen direkt bei der AWO Friedrichshain 4,83 Euro an.
Mehr Info unter www.awo-friedrichshain-kreuzberg.de und www.spendino.de









