(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Der kalendarische Winter ist - im Gegensatz zum meteorologischen Winter - zwar noch nicht ganz vorbei, doch die Wetterlage hat sich seit dem 14. März umgestellt und ist nun auf Frühling programmiert; ein Rückfall erst einmal nicht abzusehen. Zeit Bilanz zu ziehen.
Die Daten der Station Frankfurt/Flughafen gelten für das Rhein-Main-Gebiet, sind aber - und darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen - nicht repräsentativ für ganz Deutschland, denn im Osten oder im Norden können die Daten teilweise erheblich davon abweichen.
Der Dezember war mit einem Durchschnittswert von 1,4 Grad um 0,4 Grad zu warm. Im Bergland war die positive Abweichung erheblich höher, denn ein Hoch mit subtropisch warmen Luftmassen in der Höhe bestimmte über einen längeren Zeitraum unser Wetter. Deshalb erreichte der Niederschlag mit 21,5 mm auch nur 41% des langjährigen mittleren Erwartungswertes von 52 mm. Die Sonnenscheindauer lag mit 35 Stunden allerdings trotzdem nur bei 90% der zu erwartenden Stundenwertes, denn die häufigen Inversionslagen mit Nebel oder Hochnebel in den Tälern bremsten die Sonne in den Tälern aus.
Im Januar war es mit einem durchschnittlichen Tagesmittelwert der Temperatur von 3,2 Grad um 2,5 Grad zu warm, und es gab mit 31,6 mm Niederschlag, 73% des Sollwertes, erneut zu wenig Nass von oben. Für den wenig winterlichen Monat mit Maxima um oder etwas über 15 Grad am Ende der ersten Dekade - und damit nur um 1 bis 2 Grad unter den alten Rekordwerten - entschädigte die Sonne, die sich 66 Stunden zeigte und damit die mittlere Erwartung um 61% übertraf.
Hingegen reichten die 72,5 Stunden vom Februar nicht für die vollständige Pflichterfüllung der Sonne, denn sie entsprachen nur 96% des Erwartungswertes. Anders als in weiten Teilen Deutschlands, wo es zu feucht war, reichte der Niederschlag mit 31,9 mm erneut nicht aus und kam nur auf 80% des Durchschnittswertes. Die Temperaturen bewegten sich mit 0,7 Grad um immerhin 1,1 Grad unterhalb des Erwartungswertes. Damit war der Februar als einziger Wintermonat zu kalt.
Der Winter war somit im Rhein-Main-Gebiet um fast 0,7 Grad zu warm, mit 62% des Winterniederschlags deutlich zu trocken, aber um 11,5% oder 18 Stunden sonnenreicher als es zu erwarten gewesen wäre.
Autor Udo Baum, Meteorologe von „Der Wetterbote“ (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen einen sonnigen und warmen Frühling.
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