(openPR) Frankfurt/Gronau (ehr) – Wenn am 16. Mai in Gotha die Grillroste glühen, werden diese ausschließlich mit FSC -Grillkohle befeuert. Initiator dieser Aktion ist der WWF der, zusammen mit seinem Partner Edeka, zwei Tonnen des grünen Brenn-Materials in die thüringische Residenzstadt liefert.
"Jeder Griller kann seinen Garten oder Balkon zum persönlichen Urwaldschutzgebiet erklären, in dem er Grillkohle mit dem FSC-Siegel verwendet", so Nina Griesshammer, Waldexpertin beim WWF Deutschland. "Mit FSC-zertifizierter Grillkohle trägt man zum Schutz der Wälder bei, da sie garantiert nicht aus Raubbau stammt. Sie ist qualitativ genau so gut wie andere Kohle, und auch nicht teurer".
Der FSC (Forest Stewardship Council) wurde 1993 in Folge des Umweltgipfels von Rio ins Leben gerufen. Der FSC ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, die sich für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder unserer Erde einsetzt. Die Organisation wird weltweit von Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Interessensvertreter indigener Völker, sowie zahlreichen Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft unterstützt. Das Siegel des Forest Stewardship Council garantiert international die umweltverträgliche und sozial gerechte Bewirtschaftung von Wäldern. Produkte mit diesem Siegel stammen garantiert nicht aus Raubbau.
Allein in Deutschland werden alljährlich geschätzte 120.000 Tonnen Grillholzkohle und Grillholzkohlebriketts verfeuert.
Der Veranstalter der 15. Int. Deutschen Grillmeisterschaft, die German Barbecue Association e.V., verspricht sich mit dieser vom WWF initiierten Aktion auch eine deutliche Signalwirkung. Dazu deren Präsident Robert Meyer, “Grillen mit FSC-Kohle ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz und sollte für uns alle Selbstverständlich sein.“











