(openPR) Edelstahlspezialist präsentiert positive Jahresbilanz 2009
Lindlar, 06.05.2010. Der Lindlarer Edelstahlspezialist Schmidt + Clemens (S+C) stellte heute seine Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr vor. Trotz einem Rückgang im Umsatz konnte S+C einen sehr zufriedenstellenden Gewinn erzielen. Der Umsatz in der Unternehmensgruppe ging im Geschäftsjahr 2009 von 369 Mio. Euro auf 228 Mio. Euro zurück. Am deutschen Standort erzielte S+C einen Umsatz von 126 Mio. Euro (226 Mio. Euro in 2008).
„Hinter uns liegt ein herausforderndes Geschäftsjahr, gezeichnet von der Banken- und weltweiten Wirtschaftskrise“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter, Jan Schmidt-Krayer. „Wir haben uns frühzeitig auf diese Situation einstellen und mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern können.“ Der S+C Geschäftsführer berichtet weiter, dass trotz der Krise weiter in die Forschung und Entwicklung und den Maschinenpark investiert wurde. Man sei sich bewusst gewesen, dass man nur so gestärkt aus der Krise hervortreten könne. „Die Ausbildung und die Förderung von Führungsnachwuchs waren 2009 ebenfalls ein Thema für uns“, so Schmidt-Krayer, „der demografische Wandel zeigt uns auf, dass wir aktuell für die kommenden Jahre vorsorgen müssen.“
Zwei neue Gesellschaften gründete die Schmidt + Clemens Gruppe im zurückliegenden Geschäftsjahr. Die S+C Extrusion Tooling Solutions GmbH (ETS) mit Sitz in Lindlar und die Schmidt + Clemens Saudi Arabia Ltd. Die ETS konzentriert sich auf die Produktion von Werkzeugen und dazugehörige Dienstleistungen für die Strangpressindustrie. Im Königreich Saudi-Arabien produziert S+C künftig Produkte für die petrochemische Industrie.
Ein Highlight in 2009 war die Eröffnung des neuen Technikums am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Lindlar-Kaiserau. Auf über 1500 m² Fläche erstrecken sich nun Laboratorien, eigens für die Forschung angeschaffte Schmelz- und Vakuumschmelzöfen sowie entsprechende Büro- und Besprechungsflächen für die etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungsbereichs. Ein Ergebnis der umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei S+C wurde 2009 auf der Leitmesse der chemischen Industrie „Achema“ in Frankfurt präsentiert: Aluminiumhaltige Speziallegierungen, die sogenannte „Centralloy® HT Familie“. „Eine neue Dimension der Werkstoffentwicklung ermöglicht den Sprung in die Nano-Technologie, zum Beispiel mit unserem Werkstoff Centralloy® 4852 Micro R“, so Dr. Dietlinde Jakobi, verantwortlich für den Bereich Metallurgische Dienstleistungen und Technisches Marketing.
„Wir gehen davon aus, dass sich unsere Märkte in 2010 stabilisieren“, so Dr. Henning Kreisel, Geschäftsführer. „Einen Umsatz auf Vorkrisenniveau werden wir im laufenden Geschäftsjahr aber nicht erreichen. Dies wird wohl noch einige Zeit dauern. Viel wichtiger ist, dass wir im vergangenen Jahr keine Federn lassen mussten und für den Aufschwung, vor allem aber für unsere strategischen Ideen die Finanzkraft haben.“













