(openPR) Mit Weitsicht Internationalisierung vorangetrieben
Der oberbergische Unternehmer Christoph Schmidt-Krayer feiert am 28. Januar 2011 seinen 75. Geburtstag. Er leitete in 3. Generation über 30 Jahre den Lindlarer Edelstahlspezialisten Schmidt + Clemens und lebt seit 1998 in Berlin-Lichterfelde.
1936 wurde Christoph Schmidt-Krayer in Köln geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im oberbergischen Gummersbach. Von 1948 – 1956 besuchte er das humanistische Landschulheim Birklehof und studierte von 1956 bis 1961 an der Technischen Universität in Berlin Metallkunde. 1962 trat Dipl. Ing. C. Schmidt-Krayer in das Familienunternehmen ein. Seit 1966 Komplementär, übernahm er nach dem Tode seines Vaters Alfred Schmidt-Krayer 1969 die Leitung des Unternehmens und führte es ab 1970 nach der Umwandlung in eine GmbH + Co KG als Geschäftsführender Gesellschafter bis 1998.
Nach dem Eintritt von Christoph Schmidt-Krayer in das Unternehmen wurde der Produktionsbereich Schleuderguss weiter ausgebaut. Dabei galt sein besonderes Augenmerk dem Auf- und Ausbau des Geschäftes für die Petrochemie. Neben der Erweiterung und Modernisierung der traditionellen S+C Fertigungstätten in Kaiserau, gründete er 1974 Centracero S.A. in Murieta/Navarra/Spanien, einen der ersten ausländischen Produktionsstandorte der deutschen Edelstahlindustrie. Damit verstärkte Schmidt-Krayer die Basis für die heute weltweit tätige Unternehmensgruppe Schmidt + Clemens mit ihren sieben Produktionsstandorten, drei eigenen Vertriebsgesellschaften und über 30 Vertretungen. Mit einigen Spezialprodukten ist S+C heute Weltmarktführer.
Jahrzehntelang war Schmidt-Krayer Vorstandsmitglied der Edelstahlvereinigung und vertrat den Mittelstand im Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Zusammen mit weiteren oberbergischen Unternehmern gründete er 1975 das heute noch bestehende Werksarztzentrum Oberberg in Gummersbach.
In den 70er und 80er Jahren wandelte Christoph Schmidt-Krayer das bis dahin patriarchalisch geführte Unternehmen in ein professionell und modern organisiertes Unternehmen um. Gruppenarbeit, Organisationsentwicklung und eine Bereichsorganisation wurden eingeführt.
Der Familienunternehmer legte großen Wert auf eine fundierte Ausbildung der jungen Generation, auch in schwierigen Jahren. Bis heute hat die Ausbildung bei Schmidt + Clemens einen hervorragenden Ruf. Als Stifter fördert er seit vielen Jahren die Universität Witten Herdecke.
1998 verabschiedete sich Schmidt-Krayer als geschäftsführender Gesellschafter, wechselte in den Beirat der Unternehmensgruppe und übernahm bis 2002 dessen Vorsitz. Nach dem Eintritt seines Sohnes, Dipl. Ing. Jan Schmidt-Krayer in die Unternehmensleitung im Jahre 2006 zog er sich aus allen Gremien des Unternehmens zurück.
Von Berlin aus besucht er regelmäßig mit seiner Frau, der Architektin Gisela Schmidt-Krayer, seine acht Enkel in Gummersbach und Jerusalem oder werkelt in seinem Haus bei Sizilien an der selbstgebauten Windrad/Solaranlage herum.












