(openPR) Erstmalig wurde zur Light and Building, der Weltleitmesse für Licht und Elektrotechnik, ein Sonderareal für Nachwuchsdesigner geschaffen. Unter dem Namen »Young Design« konnten sich junge Gestalter und Gestalterinnen um einen kostenfreien Messestand mit einem Leuchtendesign bewerben. Vier Studenten der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln, darunter ein KISD Alumni, konnten so vom 11.04. - 16.04.2010 ihre Leuchten und Leuchtenkonzepte zeigen.
»godot«
Designer: Michael Jurisch, 2010
Mit »godot« wurde vermutlich zum ersten Mal eine Leuchte auf einer der größten Lichtmessen der Welt vorgestellt, die nicht leuchten kann. Die komplette Lichttechnik wurde unsichtbar und ohnmächtig in einem schmalen, minimalistischen Stahlgehäuse eingebaut. Dabei ist die Gestalt der Leuchte nicht ganz zeitlos. Denn mit den Jahren werden die LED's im Inneren der Leuchte durch die scheinbar selbstzerstörerische Kraft der druchrostenden Stahlbleche sichtbar. Damit das warten auf Licht auch ein Erlebnis wird, wurden die Bleche zuvor mit Salzsäure bearbeitet. Auf dem Messestand viel und sehr interessant diskutiert, waren jedoch die meisten Besucher zu ungeduldig, um auf »godot« zu warten.
Die Leuchte «godot» empfindet den mühevollen Weg des Menschen zum Licht nach. Licht braucht Zeit, Licht verändert sich. «godot» auch. Langsam.
»bender«
Designer: Manuel Born, 2010
Licht und Schatten sind alles andere als statisch und langweilig. Es ist das nie endendes Spiel zwischen beiden, ein Entstehen und Vergehen, dass den Menschen schon immer fasziniert.
Diese spielerische Komponente einzufangen gelingt mit der Leuchtenstruktur »bender«. »bender« ist keine gewöhnliche Lampe oder Leuchte. »bender« ist eine flexible Struktur aus Aluminium-Dibond, die zum Spiel mit Licht und Schatten einlädt. Lichtdesign bedeutet Licht zu gestalten. »bender« ermöglicht es jedem sein Licht zu gestalten. Denn erst durch die individuelle Formgebung entsteht die eigene, persönliche Licht- und Schattengeschichte, die immer wieder fasziniert und zum Träumen einlädt!
»tripod«
Designer: Andreas Breilmann, 2010
Mit der modularen Leuchte »tripod« stellte Andreas Breilmann ein innovatives Konzept vor, bei dem die Leuchte nicht ein eigenständiger Körper an der Wand ist. Statt dessen wird das Licht in die Architektur integriert, indem ganze Wandflächen mit ihr ausgelegt werden können.
Durch die einfache Geometrie von drei Fünfecken die an einer Spitze zusammengelegt sind entstehen somit Leuchtobjekte die, dadurch das sie sich gegenseitig anstrahlen, eine indirekte und auffällig unauffällige Beleuchtung ermöglichen.












