(openPR) In der letzten Handelswoche konnte der amerikanische S&P 500 Index die Verluste, die durch die Goldman Sachs Affäre verursacht wurden, wieder komplett ausgleichen. Der Index notiert sogar wieder auf einem neuen Jahreshoch und ist aus charttechnischer Sicht weiter positiv einzustufen.
Wie bereits einige Male erwähnt, deuten viele Risikoindikatoren auf einen überkauften Marktzustand hin. Auffällig ist weiter, dass der Intradayhandel sehr unruhig ist und der Markt extrem hin und her läuft. Des Weiteren drohen einige externe Meldungen die Märkte zu beeinflussen, wie beispielsweise der griechische Antrag auf EU und IWF Hilfen.
Der Aufwärtstrend ist ungebrochen und gerade mittel- und langfristig ist der Index als positiv einzustufen. Seit März ´09 steigt der Index ohne nennenswerte Korrektur. Klar ist auch, dass dies nicht ewig in dieser Art und Weise weiter gehen wird. Aus charttechnischer Sicht befinden sich auf einem Niveau von ca. 1.200 - 1.250 Punkten etliche Widerstände, bei denen der Index Schwierigkeiten bekommen könnte.
Der DAX® Index ist zuletzt etwas schwächer als der S&P 500 gelaufen, befindet sich aber genauso in einem Aufwärtstrend und ist ebenfalls positiv zu bewerten. Profitieren konnte der deutsche Leitindex besonders von besser als erwarteten Daten vom Münchner Ifo- Geschäftsklimaindex, der von 98,2 Zählern auf 101,6 Zähler überraschend stieg.
Wochenvorschau KW 17/ 2010
Am Mittwoch, den 28. April trifft sich der Offenmarktausschuss der Federal Reserve, um über die Geldpolitik zu entscheiden, die Konsensmeinung der Analysten ist jedoch, dass das Zinsniveau weiter unangetastet bleibt. Charttechnisch sind die Indizes positiv zu bewerten, jedoch befinden sich die meisten Risikoindikatoren auf hohem Niveau.
In der kommenden Woche werden u.a. folgende Wirtschaftsdaten veröffentlicht:?
Am Dienstag das Consumer Confidence?
Am Mittwoch das Treffen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve?
Am Donnerstag die Unemployment Claims
Am Freitag das vorläufige Gross Domestic Product (GDP)
Weitere Informationen unter:
http://www.lrt-finanzresearch.de





