(openPR) Bonn/Pegnitz – Konkurrenz belebt das Geschäft. Dies gilt für die Wirtschaft, aber auch für den Sport. Es ist ein erfreuliches Zeichen, wenn die ehemaligen "Erbfeinde" Deutschland und Frankreich nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern auf dem Sportplatz konkurrieren. Bei Begegnungen der Fußballnationalmannschaften gingen in letzter Zeit zumeist die französischen Kicker als Sieger vom Platz. Beim Radsport gilt bei Sportlern wie Fans die Tour de France noch immer als Maß aller Dinge. Doch auch die so genannte Deutschland-Tour, die vom 15. bis zum 23. August 2005 stattfinden wird und deren Ablauf seit kurzem feststeht, mausert sich zusehends. Die Frankfurter Neue Presse http://fnp.de titelte bereits euphorisch: "Die Deutschland-Tour übertrifft die Tour de France". Kaum weniger vollmundig fiel die scherzhaft gemeinte Einschätzung des T-Mobile Team-Managers Olaf Ludwig aus: "Der Kurs ist beeindruckend. Vielleicht sollten wir noch einmal überdenken, ob wir zuvor an der Tour de France teilnehmen."
Die 1.510 Kilometer lange und sehr anspruchsvolle Strecke führt vom thüringischen Altenburg bis nach Bonn. Renndirektor Kai Rapp will die Deutschland-Tour langfristig zur Nummer zwei im Weltradsport ausbauen. Allerdings ist noch unklar, mit welchen Fahrern die Teams drei Wochen nach der Tour de France antreten werden. Daher kann mit einer Teilnahme von Vorjahressieger Patrick Sinkewitz oder den Stars Jan Ullrich oder Lance Armstrong nicht fest gerechnet werden. Die Veranstalter erhoffen, dass die Deutschland-Tour zu einer Art Revanche zur Tour de France genutzt wird.










