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Erster Spatenstich für neue Luftzerlegungsanlage in Gundelfingen a. d. Donau

(openPR) Air Liquide verstärkt Präsenz in Süddeutschland

Jetzt geht es offiziell los: Mit einem symbolischen 1. Spatenstich läutete
Air Liquide heute den Baubeginn für eine neue Luftzerlegungsanlage in Süddeutschland ein.



Standort der hochmodernen Anlage ist Gundelfingen a. d. Donau. Die nordschwäbische Stadt liegt nahe dem Kreuzungspunkt der Autobahnen A7 und A8, in der Mitte des Städtevierecks Augsburg, Stuttgart, München, Nürnberg. „Ideale Voraussetzungen für die Ansiedlung einer Luftzerlegungsanlage, mit der wir die Versorgungssicherheit unserer Kunden im süddeutschen Raum stärken“, so Markus Sieverding, Vorsitzender der Geschäftsführung der AIR LIQUIDE Deutschland GmbH.

Klares Signal für Standort Deutschland
Air Liquide ist Weltmarktführer bei Gasen für Industrie, Medizin und Umweltschutz. Auf dem deutschen Markt ist das Unternehmen seit 1971 präsent und erzielt mit 4.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 2 Mrd. Euro (2008) – technische und medizinische Gase bilden das Kerngeschäft.

Bundesweit betreibt Air Liquide derzeit 20 Luftzerlegungsanlagen und strebt nach eigenen Angaben an, den Wachstumskurs in diesem Stammgeschäft weiter auszubauen. Im Zuge des Projekts werden ca. 60 Mio. Euro in Gundelfingen investiert. „Eine gute Perspektive für die Zukunft und ein klares Signal für den Standort Deutschland“, sagte Markus Sieverding beim gemeinsamen Spatenstich mit Landrat Leo Schrell (Landkreis Dillingen) und Gundelfingens 1. Bürgermeister Franz Kukla.

Die hochmoderne Luftzerlegungsanlage wird auf einem 20.000 qm großen Areal errichtet. Es handelt sich hierbei um einen Anlagentyp, der von
Air Liquide auch in weiteren europäischen Ländern gebaut werden soll. Ab Mitte 2011 wird die neue Produktionsanlage für die Luftgase Sauerstoff und Stickstoff täglich rund 700 Tonnen verflüssigter Gase aus der Umgebungsluft gewinnen.

Wörtlich übersetzt heißt Air Liquide „verflüssigte Luft“ – und genau nach diesem Verfahren werden aus der natürlichen Umgebungsluft, die u. a. 78 % Stickstoff und 21 % Sauerstoff enthält, unsichtbare Helfer für viele Industrieprozesse, aber auch für Umweltschutz sowie Medizin und Forschung gewonnen: Die Luft wird angesaugt, vorgereinigt, verdichtet, vorgekühlt, in ihre Bestandteile getrennt und schließlich bis zum Abtransport verflüssigt in Tanks gelagert. Gase wie Sauerstoff oder Stickstoff sind fast so grundlegend wie Wasser oder Strom: Sauerstoff ist z. B. unentbehrlich in der Stahlindustrie und als medizinisches Gas therapeutisch wirksam zur Beatmung und bei Atemwegserkrankungen. Stickstoff kommt bei vielfältigen Anwendungen in der Chemie zum Einsatz und dient tiefkalt verflüssigt z. B. zum Frosten und Gefriertrocknen von Lebensmitteln.

Zugang zum LEW-Stromnetz
Für den Prozess der Luftzerlegung ist eine sichere Energieversorgung ein Muss. Beim offiziellen 1. Spatenstich unterzeichnete Air Liquide daher mit der zur RWE-Gruppe gehörenden Lechwerke AG (LEW) einen Netzzugangsvertrag. LEW ist als regionaler Energieversorger für rund 500.000 Kunden in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und wird die Anbindung der neuen Luftzerlegungsanlage an das 110-kV-Hochspannungsnetz der LEW übernehmen. Für die Stromversorgung der Luftzerlegungsanlage baut die LEW-Netzservice GmbH, ein Tochterunternehmen der Lechwerke, ein neues Umspannwerk in Gundelfingen. Dafür investiert LEW etwa 1,4 Millionen Euro und schafft einen neuen Anschluss, der die Anlage von Air Liquide mit dem bestehenden Hochspannungsnetz verbindet. „Wir freuen uns über die Kooperation mit
Air Liquide und werden den Netzanschluss samt neuem Umspannwerk bis zum Frühjahr 2011 fertigstellen“, betonte der Geschäftsführer der LEW-Verteilnetz GmbH, Theo Schmidtner, beim Spatenstich in Gundelfingen.

Baubeginn nach Plan
Die Baumaßnahmen für die Anlage haben bereits begonnen. Der Konzern wird das Großprojekt schlüsselfertig in Eigenregie erstellen. Bei zahlreichen Gewerken, wie dem Straßen- und Parkplatzbau im ersten Abschnitt oder den Fundamentarbeiten, ebenso wie bei der späteren Gestaltung der angrenzenden Grünflächen werden örtliche Unternehmen einbezogen.

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