(openPR) Eppstein/Ts., den 14.04.2010. Messen sind moderne Marktplätze. Früher sind die Menschen zum Markt gegangen um Waren zu kaufen, sich über die Marktlage zu informieren, Preise zu vergleichen, Informationen einzuholen und auszutauschen und um miteinander zu kommunizieren. Der Markt dient auch dem gegenseitigen Gedankenaustausch, der Bestimmung der eigenen Position im Markt, dem Austausch von Ideen, dem Erkennen von Neuerungen und dem Ziel Marktpräsenz zu zeigen. Ziemlich genau die gleichen Beweggründe gibt es heute für die Entscheidung eine Messe zu besuchen. Sowohl auf der Ausstellerseite als auch aufseiten der Messebesucher. Deshalb ist die Entscheidung für einen Messeauftritt immer abhängig von den damit verbundenen Zielen. Zuerst einmal soll der Messeauftritt Ausdruck einer ganz persönlichen Unternehmens- und Leistungs-Darstellung sein. Also einen Eindruck von der Persönlichkeit des Unternehmens bieten. Nirgendwo wird Corporate Identity so groß geschrieben wie auf der Messe. Der Messestand ist das Aushängeschild der Firma und die Mannschaft repräsentiert in sehr konzentrierter Form und besonderer, viel beachteter Weise die Unternehmenskultur. Selten wird man die Firmen-Präsentation so genau unter die Lupe nehmen, wie auf einer Messe. Oft wird viel Geld ausgegeben für einen repräsentativen Messestand, aber die Gestaltung verfehlt ihre Wirkung, weil wichtige Grundsätze missachtet wurden oder der Messebesucher das Erscheinungsbild des Standes nicht mit dem Thema zusammenbringt (Bsp.: Holzbau-Thema und Hightech Stand aus Edelstahl und Glas!).
Was muss ein Messestand können? Der Messe-Stand ist, wie schon gesagt, die Visitenkarte des Unternehmens. Aber die Standgestaltung soll auch eine oder mehrere Botschaften transportieren. So sind die Kommunikations-Aufgaben des Messestandes: Präsentation des Unternehmens, Präsentation der Unternehmenskultur, Präsentation eines bestimmten Nutzens, Transportmittel für Ihre Botschaft, Marktpräsenz zeigen, Marktposition darstellen, Besucher ansprechen, Kontaktmöglichkeiten schaffen, Kundengespräche unterstützen. Auf jeder Messe gibt es das Phänomen, dass sich an manchen Ständen die Menschen drängen, an anderen herrscht gähnende Langweile. Woran das liegt? Immer an der Vorbereitung! Was müssen Sie bei der Vorbereitung beachten? Die Vorbereitungsphase ist genauso wichtig, wie die Präsenzphase. Die Vorbereitungsphase für Ihren Marktauftritt enthält die Suche der richtigen / passenden Veranstaltung, das Bestimmen der Ziele, die Planung des Messekonzepts, die Planung des Standkonzepts, das Selektieren der auszustellenden Dienstleistungen und Produkte. Wichtig ist es Prioritäten zu setzen - weniger ist oft mehr. Highlights in den Vordergrund stellen, Messethema beachten, Standaktivitäten planen und organisieren, Personalplanung und Personalschulung, Verkaufshilfen und Werbematerial organisieren, Kommunikations-Maßnahmen vor und während der Messe planen, Nachbearbeitung und Erfolgskontrolle planen und vorbereiten.
Was muss das Standpersonal können? Bei vielen Ausstellern gibt es ein grundlegendes Missverständnis: Für die Standgestaltung wird viel Geld ausgegeben, aber das Personal geht unvorbereitet und ungeschult zur Messe. Wer hier spart, hat nachher immer das Nachsehen. Nur geschulte, hochmotivierte Mitarbeiter garantieren Messeerfolge. Die Mindestanforderungen an das Standpersonal sind, hervorragende Kommunikationsfähigkeit, gepflegtes Äußeres – passend zur Aussage des Standes, Produkt-Kenntisse – Nutzenpräsentation, Offene, kundenorientierte Gesprächsführung, Zuverlässigkeit und Disziplin, Kollegialität, Mannschaftsgeist, Teamfähigkeit, Wille zur Höchstleistung. Auf der Messe hat man meistens nur eine Chance zur erfolgreichen Kundenansprache. Was darf ein Messeauftritt kosten? Die wenigsten Messen sind Verkaufsmessen, wie kann man den Erfolg messen. Der Erfolg wird immer an der Erreichung der Ziele gemessen. Grundsätzlich gilt: „Ein Messeauftritt darf nicht Geld kosten, er muss Geld bringen!“ So sind Maßstäbe für den Messeerfolg: Anzahl der Kundenkontakte, Anzahl der gewonnenen Interessenten-Adressen, Anzahl der gewonnenen Aufträge, Markteinführung eines neuen Produktes, Bestimmung der Marktverhältnisse, Mitbewerberbeobachtung, Gewinnung neuer Kooperationspartner, Gewinnung neuer Mitarbeiter, Marktforschung – Kundeninteresse abfragen, Imageverbesserung des Unternehmens. Aber, laufen Sie nicht in die Image-Falle. Wenn die Kosten im Vergleich zum resultierenden Umsatz zu hoch waren, stimmt Ihr Konzept nicht, auch wenn Sie ganz stolz auf Ihren Auftritt waren! ard












