(openPR) Wien - Eine Oper in ihrer Gesamtheit in einem Bild zu vereinen, ist Karen Stuke gelungen, weil sie zur Camera obscura greift. Bühnenbilder von Gottfried Pilz sind in Kürze in einer Ausstellung der Wiener Gesellschaft für Musiktheater zu sehen.
Das Arbeitsinstrument der Fotografin Karen Stuke ist altmodisch, anachronistisch und sehr, sehr langsam. Aber es hat einen Vorteil. Die Fotografin entscheidet darüber, wie lange die Fotoplatte belichtet wird. So konnte Stuke einen Traum erfüllen. Sie kann die Handlung einer gesamten Oper in einem einzigen Foto festhalten. Die Fotografien sind schemenhaft, vielschichtig und laden zur Interpretation ein.
Zehn Jahre lang hat Stuke auf diese Weise die Arbeit des Bühnenbildners Gottfried Pilz begleitet. So entstand eine Sammlung von Bühnenbildern, die bereits weltweit Beachtung fand. Jetzt werden die Fotografien von der Gesellschaft für Musiktheater dem Wiener Publikum zugänglich gemacht. Die Vernissage verspricht einen gelungenen Abend. Nach einer Einführung durch den Kölner Musikkritiker und Kulturkorrespondenten Frieder Reininghaus singen Linda Plech, Mezzosopran, und ihr Ehemann Claus Peter Corzilius, Bariton.
OPERA OBSCURA - Gottfried Pilz: Bühnen 1997-2007 – Camera-Obscura-Fotos von Karen Stuke, 13.4.2010 bis 5.7.2010, Gesellschaft für Musiktheater, Türkengasse 19, 1090 Wien. Vernissage am 13.4.2010 um 19 Uhr.












