openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Ein Meilenstein in der Tinnitus-Forschung

08.04.201017:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ein Meilenstein in der Tinnitus-Forschung
Gabriele Lux-Wellenhof
Gabriele Lux-Wellenhof

(openPR) Studie der Gabriele Lux-Stiftung ergibt bahnbrechende Ergebnisse

In Deutschland leben etwa 8 Millionen Menschen mit Tinnitus. Für ca. 2 Millionen unter ihnen stellen die Ohrgeräusche eine erhebliche Belastung dar. Bislang konnte nicht erklärt werden, warum diese Patienten unter Schlafstörungen, Depressionen und Konzentrationsmangel leiden, andere dagegen mit dem Tinnitus leben können.



Dank einer von der Gabriele Lux-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie konnte nun erstmals die Region im Gehirn lokalisiert werden, die bei der Entstehung eines Leidens unter einem Tinnitus eine wichtige Rolle spielen. Hierbei handelt es sich um ein Areal im Frontalhirn (mittlerer Frontalgyrus), das in früheren Untersuchungen bereits mit der Verarbeitung von Signalen mit negativer emotionaler Qualität in Zusammenhang gebracht wurde.

Mit der großzügigen Unterstützung der Gabriele Lux-Stiftung wurde eine neue Studie mit bahnbrechenden Ergebnissen durchgeführt. 35 Tinnitus Patienten und 26 Personen ohne Tinnitus als Vergleichspersonen wurden mit ihrem eigenen Tinnitus und mit neutralen Geräuschen konfrontiert. Durch funktionale Kernspintomographie war es möglich, die Gehirnareale zu lokalisieren, die von dem durch Tinnitus hervorgerufenen Problem betroffen waren. Bemerkenswert ist, dass das Ausmaß der Gehirnaktivierung, das durch fMRI gezeigt wird, statistisch signifikant mit der Schwere des Tinnitus übereinstimmt. Dies bestätigt und erhärtet frühere Vermutungen.

Das Forscherteam, unter Beteiligung von Prof. Jastreboff, University of Atlanta, USA, und unter Federführung von Prof. Delb, Universität Heidelberg, analysierte zunächst die Tinnitus Patienten sorgfältig und simulierte ihr Tinnitus Geräusch. Bestimmte Gehirnareale reagierten stärker auf das Geräusch des eigenen Tinnitus als auf andere Geräusche. Die Personen der Vergleichsgruppe zeigten keine spezifischen Gehirnaktivitäten, weder bei Tinnitus noch bei neutralen Geräuschen.

Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Studie können zu neuen therapeutischen Ansätzen führen und neue Dimensionen der Tinnitusforschung erschließen.

Die Gabriele Lux-Stiftung fördert seit 2006 Wissenschaft, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Wahrnehmungsstörungen mit den Schwerpunkten Tinnitus und Hyperakusis. Stiftungsgründerin Gabriele Lux-Wellenhof: “Wir haben mit der Stiftung einen Stein ins Rollen gebracht und einen Durchbruch auf dem Gebiet der Tinnitusforschung erreicht. Durch unsere Erkenntnisse gibt es neue Ansätze in der Diagnose und Therapie des Tinnitus. Außerdem belegen die Ergebnisse, warum viele bislang verbreitete Therapien bei Tinnitus nicht helfen können.“

Weitere Informationen unter www.gabriele-lux-stiftung.de oder Tel. 069 – 21 97 96 96.


Zur Person:

Gabriele Lux-Wellenhof ist Gründerin der Gabriele-Lux-Stiftung und Inhaberin von Akustika Spezial, Kaiserhofstraße 10, 60313 Frankfurt. In ihrer Praxis beschäftigt sie sich hauptsächlich mit der Therapie von Tinnitus und Hyperakusis (starke Geräuschempfindlichkeit). Insbesondere Patienten, die stark unter Ohrgeräuschen leiden, profitieren von der Tinnitus Retraining Therapie. Diese wurde in den USA und England entwickelt und basiert darauf, den störenden Tinnitus durch Gewöhnungsprozesse aus der Wahrnehmung verschwinden zu lassen, oder in ein unbedeutendes Hintergrundsignal zu verwandeln.

Über ihre Tätigkeit hat Gabriele Lux-Wellenhof bereits in zahlreichen Vorträgen vor Fachpublikum und Patienten berichtet. Unter www. ohrensausen.de können TV-Beiträge über Symptome und Therapien des Tinnitus angesehen werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 416165
 7674

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Ein Meilenstein in der Tinnitus-Forschung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gabriele Lux Stiftung

Vortragsveranstaltung Gabriele Lux Stiftung am 17.9.2014 : Neue Behandlungsmethode gegen Tinnitus
Vortragsveranstaltung Gabriele Lux Stiftung am 17.9.2014 : Neue Behandlungsmethode gegen Tinnitus
Frankfurt am Main, 25. August 2014 – Die Gabriele Lux Stiftung lädt zu einem Vortrag über neue Behandlungsmethoden gegen Tinnitus ein. Am 17. September 2014 werden ab 18 Uhr Fachleute Therapiemethoden vorstellen und im Anschluss Fragen beantworten. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Tinnitus- und Hyperakusis-Zentrums Akustika Spezial in Frankfurt in der Kaiserhofstraße 10 statt. Alle drei Redner sind ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der Tinnitustherapie. Prof. Dr. Uwe Baumann, Leiter der Audiologischen Akustik des Universitä…
Frauenpower gegen Tinnitus
Frauenpower gegen Tinnitus
Ein starkes Trio im Kampf gegen den Tinnitus: die Stifterin und Hörgeräteakustik-Meisterin Gabriele Lux-Wellenhof, die Ärztin Prof. Dr. Birgit Mazurek und die Wissenschaftlerin Dr. Agnieszka Szczepek. Drei Frauen, die auf dem Gebiet der Erforschung, Diagnose und Therapie von Tinnitus erfolgreich sind. Was ist Tinnitus? Wie entsteht er? Welche Therapien gibt es? Um diese Fragen zu klären, um aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse effiziente Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln und um die Öffentlichkeit über dieses Krankheitsbild bes…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Gesundheitshelfer Smartphone - Von der Trauma- bis zur Tinnitus-AppBild: Gesundheitshelfer Smartphone - Von der Trauma- bis zur Tinnitus-App
Gesundheitshelfer Smartphone - Von der Trauma- bis zur Tinnitus-App
Smartphones und mobile Endgeräte liefern beim „Crowdsensing“ wertvolle Daten. Informatiker der Universität Ulm helfen nun dabei, diese für die medizinische Forschung besser nutzbar zu machen. Dabei geht es um die Entwicklung einer Softwaretechnologie zur benutzeroptimierten digitalen Datenerhebung für medizinische und psychologische Studien. --- Als Stressquelle und Suchtmittel haben sie unter Medizinern einen eher zweifelhaften Ruf. Doch Smartphones können auch als Gesundheitshelfer wertvolle Dienste leisten. Sie werden bereits heute einges…
Frauenpower gegen Tinnitus
Frauenpower gegen Tinnitus
… nach innovativen Ansätzen in der Tinnitusforschung gemacht!“ Um diese Ansätze zu fördern stiftet sie für eine der weltweit wichtigsten Konferenzen im der Bereich Tinnitus-Forschung – dem XI. Internationalen Tinnitus-Seminar 2014 – den Förderpreis 2014. +++ Ein starkes Trio gegen Tinnitus: Forschung, Wissenschaft und Praxis +++ Und sie findet eine Verbündete …
13. Bad Arolser Tinnitus-Symposium erwartet wieder zahlreiche Besucher
13. Bad Arolser Tinnitus-Symposium erwartet wieder zahlreiche Besucher
Die Tinnitus-Klinik Bad Arolsen in der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Große Allee veranstaltet am 12. und 13. September 2008 zum dreizehnten Mal das Tinnitus-Symposium. Dieses Mal auch erstmalig als Fachsymposium für Ärzte, Therapeuten und betroffene Patienten. Die Fachveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr Kompetenz aus Bad Arolsen – neue Behandlungsansätze in der Tinnitustherapie“. Am Freitag, 12. September, beginnt das Symposium ab 14 Uhr mit Workshops zu Themen wie Hör- und Sporttherapie bei Tinnitus, soziales Kom…
Resaphene erreicht wichtigen Meilenstein: Zertifizierung für Indien abgeschlossen
Resaphene erreicht wichtigen Meilenstein: Zertifizierung für Indien abgeschlossen
… sondern unterstreicht auch die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Resaphene-Produkte im internationalen Vergleich.„Der erfolgreiche Abschluss der Zertifizierung in Indien ist ein bedeutender Meilenstein für unser Unternehmen“, erklärt Anke Rauterkus, CEO der Resaphene Suisse AG. „Wir haben in den vergangenen Jahren gezielt in Forschung, Entwicklung …
Neurofeedback bei Tinnitus
Neurofeedback bei Tinnitus
Studie zum Einsatz des tomographischen Neurofeedbacks an der Universitätsklinik Zürich mit Neurofeedback-Systemen von BEE Medic Zürich / Singen / München, 18. Januar 2016. Tinnitus gilt als Volkskrankheit. Ca. 10-15% der Bevölkerung leiden zumindest zeitweise unter Tinnitus. Bei 3 % der Betroffenen sind die Ohrengeräusche chronisch, erstrecken sich also über mehrere Wochen. Seit einigen Jahren kommt verstärkt Neurofeedback in der Behandlung zum Einsatz. Das Psychologische Institut der Universität Zürich untersucht derzeit in Zusammenarbeit m…
Bild: Pansatori setzt Wachstumskurs fort: Revolutionäre Tinnitus-Therapie ForgTin® expandiert in weitere LänderBild: Pansatori setzt Wachstumskurs fort: Revolutionäre Tinnitus-Therapie ForgTin® expandiert in weitere Länder
Pansatori setzt Wachstumskurs fort: Revolutionäre Tinnitus-Therapie ForgTin® expandiert in weitere Länder
… Dadurch treten Distributoren mit starken Vertriebsnetzen aktiv an Pansatori heran, um Kooperationen zu schließen und das Produkt in neue Märkte einzuführen. Ein weiterer Meilenstein der Expansion ist die sprachliche Anpassung der Therapie für internationale Märkte: Die ForgTin®-App ist bereits auf Französisch verfügbar, eine spanische Version folgt …
Webseite hilft Tinnitus-Betroffenen Tinnitus zu erkennen und zu behandeln
Webseite hilft Tinnitus-Betroffenen Tinnitus zu erkennen und zu behandeln
Statistiken zufolge hatte so gut wie jeder Mensch schon einmal ein bestimmtes Geräusch im Ohr, das er so schnell nicht loswerden konnte. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen zwar nur um ein paar Stunden, allerdings sollten diese Stunden auf jeden Fall als Warnzeichen verstanden werden. Denn wer in einem solchen Fall nicht auf seinen Körper hört, der läuft Gefahr, das Geräusch zum Tinnitus ausarten zu lassen. Etwa 5% der Deutschen sind von dieser unglaublich belastenden Krankheit betroffen. Als Tinnitus bezeichnet man dieses Geräusch im…
Bild: Tinnitus-Coach: Neues Online-Portal will helfen, die Qualen der Ohrgeräusche zu lindernBild: Tinnitus-Coach: Neues Online-Portal will helfen, die Qualen der Ohrgeräusche zu lindern
Tinnitus-Coach: Neues Online-Portal will helfen, die Qualen der Ohrgeräusche zu lindern
… Holl, Heilpraktikerin und Psychotherapeutin aus Aachen. Seit 1995 arbeitet sie in eigener Praxis und bildet Tinnitus-Atemtherapeuten aus. Der Buchautorin gelang jetzt ein weiterer Meilenstein: ab sofort ist ein Internetportal online, in dem Betroffene zeit- und ortsunabhängig Hilfe finden können. 1995 wollte ein HNO-Arzt aus Würselen bei Aachen seinen …
Bild: Krank durch Lärm – Tinnitus PräventionBild: Krank durch Lärm – Tinnitus Prävention
Krank durch Lärm – Tinnitus Prävention
„Eines Tages wird der Mensch den Lärm so unerbittlich bekämpfen wie einst die Cholera und die Pest“, prophezeite Robert Koch vor über 100 Jahren. Egal ob die Ursache Verkehr, Musik oder die Nachbarn sind – Lärm ist Schall, der von Menschen als unangenehm oder störend empfunden wird. Immer mehr Menschen leiden darunter, sich dem Lärm nicht entziehen zu können. Abhängig von der Art des Lärms, Lautstärke und Dauer können sich Geräusche auf unser Wohlbefinden auswirken. Die Folge: Stress, Bluthochdruck, Gehörschäden, und häufig ein Tinnitus. Da…
hoerwelt.net: Tinnitus kann behandelt werden
hoerwelt.net: Tinnitus kann behandelt werden
Auch mit Tinnitus kann der Betroffene wieder zur Ruhe kommen und sein Leben genießen. ------------------------------ Der Begriff Tinnitus heißt übersetzt: das Geschelle, das Geklingel oder das Geläute. In Deutschland leiden über 8 Prozent der Bevölkerung an den sehr unangenehmen Ohrgeräuschen. Der ständige Begleiter ist allerdings ein Wahrnehmungsphänomen und keine Krankheit. Als häufigste Ursachen gelten Stress und Lärm. Häufig lösen die Störgeräusche einen hohen Leidensdruck beim Betroffenen aus, dank jahrelanger Forschung kann Tinnitus nu…
Sie lesen gerade: Ein Meilenstein in der Tinnitus-Forschung