(openPR) Grafenberg, 08.04.2010 – Rund 140 Gäste empfing RAMPF Giessharze beim Fachsymposium Dichtungstechnologien Ende März in Grafenberg. Im neuen Inno-vationszentrum präsentierte der Spezialist für Reaktionsharze seine jüngsten Entwicklungen vom antibakteriellen Dichtungsschaum bis zum Hochdruckschaum. Aber auch Partner kamen zu Wort. Darunter Vertreter der Universität Freiburg, der Bayer Material Science AG, der KUKA Roboter GmbH, der KraussMaffei Technologies GmbH sowie der Fachhochschule Bern.
Ein anspruchsvolles Programm hatte RAMPF Giessharze für sein erstes Fachsymposium Dichtungstechnologien zusammengestellt. Dabei setzte der Veranstalter vor allem auf die Neugier seiner Gäste. So begnügte sich RAMPF Giessharze nicht nur damit, Innovationen zu präsentieren, sondern begab sich mit den rund 140 Teilnehmern auf die Suche nach Neuem. In einem Workshop identifizierte Professor Dievernich von der Fachhochschule Bern gemeinsam mit dem Auditorium neue Herausforderungen und Trends. In die Zukunft blickten auch Dr. Christopher Stillings und Dr. Lorenz Kramer von der Bayer Material Science AG. In ihrem Vortrag brachten sie ihre Aufgabe als Innovation Manager wie folgt auf den Punkt: „Man muss das Gras wachsen hören“.
Das Motto lautet: bekannte Muster durchbrechen
Neben wissenschaftlichen Aspekten, erlebten die Besucher der Fachtagung die Marke RAKU-PUR hautnah. Die neuesten Technologien ein antibakterieller Dichtungsschaum für Raumlufttechnische Anlagen sowie ein Hochdruckschaum, der sich durch eine besonders geringe Wasseraufnahme auszeichnet, stießen auf großes Interesse. Für Verblüffung sorgte auch das Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Freiburg, das Dr. Olga Speck vom Kompetenznetz Biomimetik vorstellte. Durch die Zusammenarbeit mit RAMPF Giessharze ist ein wichtiger Schritt auf dem Gebiet der Bionik gemacht. In ersten Untersuchungen mit einem halbharten Formschaum der Marke RAKU-PUR® ist es gelungen, die Wundversiegelung von Lianen auf den Polyurethan-Schaum zu übertragen. Eine selbstreparierende Beschichtung verhindert bei Kunststoffmembranen in pneumatischen Systemen, dass sie bei Einrissen mit sofortigem Druckabfall reagieren. Normalerweise wird das Material, das sich durch eine niedrige Viskosität, gute Haftung und eine hohe mechanische Festigkeit auszeichnet, für die Filterherstellung eingesetzt. In Zukunft wäre ein Einsatz etwa beim Bau von Veranstaltungshallen oder Behelfsbrücken mit der aufblasbaren Leichtbautragstruktur Tensairity® denkbar, aber auch bei Luftmatratzen, Fahrrad-schläuchen oder Schlauchbooten. Das Erfolgsrezept hinter der Innovation umschrieb Speck so: „Wir haben etwas gemacht, was in der Natur ganz normal ist, in der Chemie allerdings als verrückt gilt.“ Einmal mehr kam dabei zum Ausdruck, wie Innovationen entstehen. Das Motto lautet: bekannte Muster durchbrechen. Dass dies ganz praktisch bei RAMPF geschieht, erfuhren die Interessierten bei Führungen durch das neue Innovationszentrum. Höhepunkt bei den Rundgängen war die Live-Präsentation der RAKU-SKIN® Technologie. „Mit RAKU-SKIN® haben wir Grenzen aufgehoben. Wir haben jeweils das Beste aus den Kunststoffen Polyurethan und Elastomer extrahiert und neu verbunden“, freut sich Dr. Klaus Schamel, Geschäftsführer RAMPF Giessharze. Beim Fachsymposium wurde der Dichtungs-schaum mit weichem Polyurethan-Kern und harter Elastomer-Schale von einer Misch- und Dosieranlage aus dem Hause RAMPF Dosiertechnik appliziert. Die Anlage auf Basis einer DC-CNC 1150 wurde vom Partnerunternehmen aus Zimmern o.R. eigens für diese Anwendung entwickelt.
Zum Nachtisch ein bisschen Stickstoff
Dass die Organisatoren bei der Veranstaltung nichts dem Zufall überlassen haben, zeigte sich selbst in den Pausen. Mit einem Menü aus der Molekularen Küche überraschte RAMPF seine Gäste. Damit gab es nicht nur Dichtungstechnologien zum Anfassen, sondern auch zum Essen. Zum Hauptgang wurde eine Rote Bete Schaum serviert, zum Nachtisch ein bisschen Stickstoff. Das Publikum ließ es sich schmecken und zeigte sich begeistert. „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit passendem Programm, um die neuen Räume für Innovation mit Inhalten und Köpfen zu füllen. Die Themenauswahl lässt erwartungsfroh auf zukünftige Veran-staltungen blicken“, resümierte. Dr. Christopher Stillings von Bayer. „Der Tag unterstreicht das Innovationsstreben von RAMPF. Angefangen von den Vorträgen über die Gespräche, bis hin zu den sich an das Tagesthema anlehnenden Speisen“, lobte Thomas Elfroth von Kraus Maffei Technologies. Dem konnte seine Tischnachbarn Jörg von der Grün von der Firma Gealan Formteile und Rüdiger Sonntag von KUKA Robotics nur zustimmen.












