(openPR) Im Trinkwasser Deutschlands sind oft auch Fäkalien. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Grenzwertüberschreitungen bei Fäkalkeimen der Trinkwasserverordnung sind in 25%, im Sommer sogar in 33% der Trinkwasserproben. Im Grund- und Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen.“ Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA publizierte schon im März 2007, dass seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung über häufigere Grenzwertüberschreitungen bei coliformen Bakterien geklagt wird. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat 2007 über eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig berichtet. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat mehrfach Enterobacter cloacae im aufbereiteten Trinkwasser aus Talsperren gefunden. Das UBA hat bei Berliner Trinkwasseraufbereitungsanlagen nachgewiesen, dass deren Virusfiltration im Mittel 10.000-fach geringer ist als dies die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Oberflächenwasser seit 2004 fordert. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in fertig aufbereiteten Trinkwässern aus der Region Aachen humane Rotaviren mit einer Positivenrate von 20% gefunden. Der erste Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont die Belastung des Trinkwassers durch Viren.
NRW-Trinkwasserminister Uhlenberg (CDU) ist beim Trinkwasser im Wort: NRW-Trinkwasserminister Uhlenberg (CDU) wollte schon 2007 die Modernisierung aller Wasserwerke im Land durchsetzen. Seine markigen Worte damals: „Wenn die Zusagen trotzdem nicht eingehalten werden, werde ich sie durchsetzen und einem Wasserwerk notfalls auch die Bude dichtmachen.“ Uhlenberg zufolge gibt es bei der Wasserqualität Handlungsbedarf (dpa 03.08.2007).
Verschonen Sie bitte Ihr Kind und sich selbst vor nicht abgekochtem Leitungswasser! Nehmen Sie einmal eine Glaskanne voll Leitungswasser und lassen das Wasser auf der Herdplatte verdampfen. Schauen Sie sich den Abdampfrückstand am Boden der Glaskanne an. Die graue und braune Trübung transportiert die Infektionserreger. Ein weißer Bodenbelag enthält im Wesentlichen unschädliche Magnesium- und Calciumcarbonate, die die Härte des Trinkwassers ausmachen.
Die Wasserversorger sind nahezu zu 100% im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. organisiert. Am Lobbyisten BDEW hängt der DVGW dran, die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V., die die eigenen technischen Regeln festlegt. Und die Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium ist zu 50% mit stimmberechtigten Wasserversorgern und mit Professores, die von denen ihre Aufträge bekommen, besetzt. Haben Sie noch Fragen zu der mafiösen Struktur der Wasserversorger?
Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann, Beisitzer im Vorstand des Whistleblower Netzwerkes e.V.: Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern ist ein Straftatbestand! Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Deshalb muss das Trinkwasser mit der Ultrafiltration für rund einen halben Euro pro Person und Monat aufbereitet werden. Machen Sie Ihrem Wasserversorger Dampf!
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren












