(openPR) DMS-Forum auf der CeBIT 2005 (Halle 1, Stand 7i2)
Bonn/Hannover. Der Gesundheitsmarkt Deutschland – mit rund 250 Mrd. € weltweit an zweiter Stelle – steht am Anfang einer Deregulierungsphase. Reformen sind überfällig, Konsolidierungen stehen bevor, und bei allen Parteien herrscht hoher Kostendruck. Die Informationstechnik kann vor diesem Hintergrund einiges zu einem „gesünderen“ Gesundheitswesen beitragen – wie das Vortragsprogramm des VOI CC e-Health am Freitag, den 11. März 2005 von 10.00 bis 13.00 Uhr auf der CeBIT beweist. Das CC e-Health wurde gegründet, um dem Markt neben der bereits vorhandenen Technologie-Kompetenz auch herstellerübergreifendes Wissen für Lösungen in zukunftsträchtigen Branchen wie dem Bereich Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen.
Über „Ansätze für mehr Effizienz durch DMS im Gesundheitswesen“ informiert Lothar Leger, Geschäftsführer der B&L Management Consulting GmbH, in seinem Einführungsvortrag. Der Referent geht darauf ein, wo Potenziale im Gesundheitswesen zu sehen sind und wie diese durch innovative Konzepte unter Einbindung von Dokumenten Management und elektronischer Signatur erschlossen werden können.
Thomas Zellmann, Vertriebsmanager bei der Berliner LuraTech GmbH, beschreibt unter dem Titel „Die elektronische Patientenakte wird farbig“ anschließend, warum eine farbliche Darstellung für Patientenakten notwendig ist und demonstriert Komprimierungsansätze (medizinische Beispieldokumente als JPM oder PDF). Anhand konkreter Projekte wird auf die Themen „Dezentrales Scannen am Empfang und Integration mit iMedOne in einem Kreiskrankenhaus“ sowie „Zentrales Scannen in einem Großklinikum“ eingegangen.
„Digitalisierung von Patientenakten“ heißt der Vortrag von Hans Baumeister, Manager Business Development der Imaging Business Machines GmbH, in dem es um die größten Hürden der Digitalisierung eines Gesamtarchivs von Patientendaten geht: das enorme Volumen der meisten Krankenhaus-Archive sowie die Kosten der Digitalisierung, die durch Datenschutzauflagen und Personalkosten in die Höhe getrieben werden. Vorgestellt werden moderne Scansoftware und Scanner Plattformen, mit denen sich große Archive von Patientenakten schnell und wirtschaftlich digitalisieren lassen.
Über den aktuellen Stand der Planungsarbeiten zu den Anwendungen der elektronischen Gesundheitsakte informiert abschließend Heino Kuhlemann, Geschäftsführer der d.velop consulting & solutions GmbH: Nach BiT4Health und Protego.Net hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) eine weitere Spezifikationsphase im Kontext der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beauftragt (F&E-Vorhaben). Das Fraunhofer Institut, Vertreter des BMGS und der Industrie besetzen dabei gemeinsam das Architektur Board. Als Mitglied des Architektur Boards liefert Heino Kuhlemann eine Zusammenfassung der veröffentlichten und freigegebenen Unterlagen. Die Bedeutung für das Dokumentenmanagement wird dabei besonders hervorgehoben.
Der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI)
Der VOI Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. mit Sitz in Bonn repräsentiert die überwiegende Mehrheit der Anbieter der Branche für Informations- und Dokumenten-Management-Systeme. Mit der Positionierung als der in Deutschland führende unabhängige Verband der zukunfts- und wachstumsträchtigen eBusiness - Branche verdeutlicht der VOI die steigende wirtschaftliche und technologische Bedeutung seiner Mitgliedsunternehmen in den europäischen und internationalen Märkten.
VOI – Voice-of-Information (http://www.voice-of-information.org)
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