(openPR) Die Stiftung Pfennigparade betreut seit 40 Jahren erfolgreich Menschen mit Atemlähmung. Beim Fachtag „Aktiv Leben mit Beatmung“ am Donnerstag, 25.03.2010 steht diese langjährige Erfahrung mit außerklinischer Langzeitbeatmung im Mittelpunkt.
Ort: Clubräume der Stiftung Pfennigparade, Barlachstraße 28, 80804 München.
Zeit: 10.00 -16.00 Uhr
In der Rehabilitation beatmeter Menschen gilt es, mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Bei Kleinkindern, die mit einem Beatmungsgerät leben, ist der Kontakt zu Eltern und Geschwistern, zu Gleichaltrigen wichtig. Die Einbindung von Eltern und Geschwistern in den Alltag ist ein Schwerpunkt des Vortrags von Frau Felicitas Hanne, Geschäftsführerin des Kinderhauses „AtemReich“. Ferner wird Sie über die Erfahrungen mit Vorbereitungen auf den Vorschul- bzw. Schulbesuch und die altersgerechte soziale Kontaktaufnahme der Kleinkinder berichten.
Chancen und Grenzen der Heimbeatmung wird Frau Dr. Angelika Bockelbrink aufzeigen, sie leistet seit vielen Jahren die medizinische Begleitung für die Menschen mit Beatmung, die in der Stiftung Pfennigparade leben. Darüber hinaus begleitet sie überregional Menschen mit Beatmung und bringt ihre Fachkompetenz in medizinischen Fachkreisen zu dieser Thematik ein.
Über die Psychologische Betreuung von frisch atemgelähmten Patienten referiert Dipl. Psychologe Michael Brühlmeyer aus dem Unfallkrankenhaus Murnau. Seine Erfahrungen mit Unfallopfern, die nach der medizinischen Rehabilitation mit einer völlig neuen Lebenssituation konfrontiert werden, stehen hierbei im Mittelpunkt.
Die Möglichkeiten der beruflichen Wiedereingliederung für Menschen mit Atemlähmung in einer Werkstatt für behinderte Menschen wird Charlotte Hoelbe, Geschäftsführerin der WKM GmbH erläutern. Sie wird darstellen, warum es auch und gerade für schwerstbehinderte Menschen wichtig ist, in einen Arbeitsprozess eingebunden zu sein.
Dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als Herausforderung für behinderte Menschen gesehen werden kann, werden die Diplom Sozialpädagogen Otto Hones und Viola Bräuer von der Pfennigparade Stationäre Wohngruppen GmbH aufzeigen. Nach dem Klinikaufenthalt gilt es Schritt für Schritt den Erlebnishorizont der betroffenen Menschen zu erweitern und eine zunehmende Selbständigkeit zu ermöglichen.
Mit freundlichem Gruß
Thomas Weber









