"Weißbuch Geriatrie" in redaktioneller Schlussphase
(openPR) Bundesverbandes Geriatrie e.V.: Auswertungen der Daten liegen vor / Schlussredaktion für erste und umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung der geriatrischen Versorgung in Deutschland
Die Arbeiten an dem vom Bundesverband Geriatrie e.V. und der Düsseldorfer Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH (GEBERA) erstellten "Weißbuch Geriatrie" gehen in die Endphase. "Nachdem die in den einzelnen Bundesländern erhobenen Daten ausgewertet wurden, können wir nun in die Schlussredaktion gehen", erklärte am Mittwoch der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie e.V., Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje.
Mit dem "Weißbuch Geriatrie" werde erstmals eine fundierte und umfassende Analyse der geriatrischen Versorgung in Deutschland und eine Bewertung der entsprechenden politischen, gesellschaftlichen und finanziellen Herausforderungen in den kommenden Jahren vorgenommen, erklärte der Verbandsvertreter. So zeichne sich vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ein deutlicher Anstieg des Versorgungsbedarfs ab.
Im Juli vergangenen Jahres hatte der Bundesverband Geriatrie das Düsseldorfer Institut GEBERA –Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH, mit der Durchführung der Analyse und der Erstellung des "Weißbuches Geriatrie" beauftragt. In den vergangenen Monaten wurden umfangreiche und repräsentative Daten erhoben und ausgewertet, um den aktuellen Stand der geriatrischen Versorgung in Deutschland abzubilden. Neben dieser Darstellung wird die Perspektive der geriatrischen Versorgung erfasst und bewertet. Verbunden ist dies mit einer Beschreibung des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes für die Geriatrie in der Bundesrepublik. Mit dem Weißbuch soll Politik und Fachöffentlichkeit eine belastbare Erhebung als Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.
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Über das Unternehmen
Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, dem derzeit 221 Mitglieder angehören, die 229 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über etwa 16.500 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.
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