(openPR) Förderbänder, Packanlagen, Gabelstapler, sogar ein kompletter Truck hatte Platz in den Messehallen – das Gesicht der LogiMAT ist von „großer“ Technik geprägt. Mittendrin der Stand der ESB Business School der Hochschule Reutlingen – bisher eher bekannt für ihre Betriebswirte – die sich derzeit aber auch als Logistikausbilder profiliert.
„Die Branche bewegen – Chancen nutzen“ – unter diesem Motto fand auf der Neuen Messe Stuttgart vom 2. – 4. März 2010 die LogiMAT 2010, die zweitgrößte Leitmesse für Logistik in Europa, statt. Über 760 internationale Aussteller präsentierten sich auf der in diesem Jahr zum achten Mal stattfindenden internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Die Logimat sei ein wichtiges Stimmungsbarometer für die Branche, so Messeleiter Peter Kazander bei der Eröffnungsveranstaltung am 2. März. Fast 200 Neuaussteller habe man dieses Jahr verzeichnen können – ein Zeichen für wachsenden Optimismus in der Logistikbranche.
Einer der Neuaussteller war die ESB Business School der Hochschule Reutlingen, die sich hier als Fakultät mit Logistikkompetenz in hochkarätiger Gesellschaft befand: Unter den Ausstellern aus dem Hochschulbereich waren zum Beispiel die renommierten Forschungsinstitute der Universitäten Dortmund und Stuttgart sowie die Hochschulen Heilbronn und Ulm vertreten. „Der große Vorteil ist, dass wir uns tatsächlich mitten in unserer Branche positionieren,“ erläutert Prof. Dr. Wolfgang Echelmeyer, Professor für technische Logistik an der ESB Business School, die Motivation der Fakultät, als Aussteller an der Logimat teilzunehmen.
Auf ihrem Messestand präsentierte die ESB Business School ihre Forschungsschwerpunkte und Projekte in der Logistik sowie die Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens mit internationalem Logistikbezug. Professoren, fachkundige Mitarbeiter und erfahrene Studierende aus den Masterprogrammen standen interessierten Besuchern – Unternehmensvertretern, potenziellen Studieninteressenten und in der Logistikbranche tätigen Alumni – für Fachgespräche und Informationen zur Verfügung. „Für uns ist es sehr wichtig, dass Studenten dabei sind, um ihre Kompetenzen und Potenziale als Experten der Zukunft für Logistik und Produktion darzustellen,“ so Prof. Dr.-Ing. Vera Hummel, Professorin für Logistiknetzwerkplanung und –gestaltung an der ESB Business School.
Neben dem kompetentem Personal mit dabei als „Hingucker“ am Stand war auch das virtuelle Fabrikplanungstool „VisTable“. Normalerweise lernen hier die Studierenden der Logistikstudiengänge praxisnah, wie man Produktionsstätten, Lagerhallen etc. plant. So darf man beim Planen z.B. nicht vergessen, die Gänge des Lagers breit genug für den Gabelstapler anzulegen – kleine Details, die in Vorlesungen vielleicht manchmal „überhört“ werden, die die Studierenden aber hier durch „Learning by Doing“ verinnerlichen – ohne dabei gleich einen realen Stapler zu Schrott zu fahren.
In die Geheimnisse des "VisTable" ließ sich auch Staatssekretär Richard Drautz bei seinem Besuch des ESB-Standes am 3. März einführen. Der Vertreter des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zeigte sich erfreut, dass sich die bisher eher für ihre hochkarätige BWL-Ausbildung bekannte ESB Business School in Zukunft auch als Anbieter für internationale Top-Logistikstudiengänge profilieren will - was ihr als Fakultät der frisch gekürten „Internationalen Hochschule 2010“ sicherlich leichter fallen wird.
Mit 19.400 Fachbesuchern übertrafen die diesjährigen Besucherzahlen der Logimat die des Vorjahres um 19,4 Prozent – ein Signal für das Zukunftspotenzial der Logistik und Bestätigung für die ESB-Entscheidung, auf dieser bedeutenden Fachmesse als zukünftige „Marke“ in der Logistikausbildung ihren Einstand zu geben.












