(openPR) Im Zuge der kontinuierlichen Verbesserung der globalen Wirtschaftslage hat Taiwans Generaldirektion für Budget, Rechnungswesen und Statistik am 22. Februar 2010 in seiner Wirtschaftsvorhersage erklärt, Taiwans Bruttoinlandsprodukt könne in diesem Jahr um 4,72 Prozent steigen. Die Behörde hat damit eine Korrektur nach oben um 0,33 Prozent gegenüber ihrer letzten Vorhersage vorgenommen. Laut den Schätzungen der Generaldirektion für Budget, Rechnungswesen und Statistik könnte das reale Bruttoinlandsprodukt Taiwans 2010 umgerechnet 310,8 Milliarden Euro erreichen und das durchschnittliche Bruttonationaleinkommen pro Kopf könnte bei umgerechnet ca. 13350 € liegen. Sollten diese Zahlen erreicht werden, wären dies historische Hochs. Auch die Arbeitslosenrate war im Januar 2010 mit 5,68 Prozent die niedrigste, verglichen mit allen Monaten des Vorjahrs.
Taiwans Wirtschaftsminister erklärte am 25. Februar, dass die starke Nachfrage nach IT Produkten und Komponenten und eine allgemein gute Einkaufslage dazu geführt haben, dass die Exportaufträge im Januar im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres eine Wachstumsrate von 71,8 Prozent verzeichnen konnten, was wiederum ein Rekordhoch für Exportaufträge in einem einzigen Monat darstellt.
Das Forschungszentrum für Taiwans wirtschaftliche Entwicklung an der National Central University gab am 1. März 2010 bekannt, dass der Index des Verbrauchervertrauens im Februar um 7,18 Punkte auf 73,16 angestiegen ist und somit den höchsten Wert seit Dezember 2005 darstellt. Unter den vielen verschiedenen Faktoren, aus denen sich der Index zusammensetzt, stieg das öffentliche Vertrauen in „die Arbeitsmöglichkeiten im Inland in den nächsten sechs Monaten“ am stärksten und lag um 18,45 Punkte höher als bei der Januarumfrage, während das Vertrauen in „die günstigste Zeit, um in Aktien zu investieren“, an zweiter Stelle, mit einen noch nie erreichten Höchstwert, lag.




