(openPR) Es gab einmal eine Zeit, in der langte ein 36-Bilder-Film noch für vier Hochzeiten und einen Todesfall. Fotoapparate wurden als feinmechanische Höchstleistungen verehrt und besonders auf Reisen eng am Körper getragen. Kein Papierkorb-Symbol forderte schon eine Sekunde nach dem Auslösen zum Ungesehenmachen auf und was bildwert schien, durfte in würdigen Alben verblassen.
Das Fotoquartett feiert die Blütezeit der analogen Fotografie. 32 klassische Kameras aus der Zeit zwischen 1899 und 1960, zu Quartetten der verschiedenen Kameratypen zusammengefasst, sind auf den Karten in Bild und Text vorgestellt. Der Siegeszug der Amateurfotografie und die zahlreichen Kamerawerke, die in und um die Zentren der optischen Industrie entstanden, sorgten für eine Modellvielfalt, die nahezu unüberschaubar ist.
Die Auswahl des Quartetts ist in erster Linie den Apparaten gewidmet, die in ihrer Zeit ungewöhnlich waren: Ob es die stromlinienförmige Purma aus Bakelit, die Robot mit Federwerkaufzug oder die Stereokamera Victoria von Haake & Albers ist – allen gemeinsam ist der spürbare Innovationsdrang, der über 100 Jahre lang für ein nebeneinander von vielen Firmen, Konzepten und Formaten sorgte.
Gestaltet und produziert wurde das Quartett von Peter Breuer und Anke Hedfeld in der Edition Johannes Lehnen. Zu beziehen ist es im Buchhandel (ISBN 3-00-014368-8) und über die Website www.fotoquartett.de, wo auch viele der Kameras zu sehen sind, die im Spiel vorkommen. Gespielt wird übrigens ganz klassisch: Die ältere Kamera sticht die jüngere und ob die längere Brennweite der kürzeren vorzuziehen ist, entscheiden Fotografen ohnehin von Fall zu Fall.
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