(openPR) Nur noch wenige Wochen bis zur Photokina 2006 und der Megapixel-Hype geht in die nächste Runde: Welches Telefon macht die schönsten Bilder und mit welchem Fotoapparat kann ich auch im Ausland günstig telefonieren? Zwanzig verschiedene Bildautomatiken im Menü, aber wo ist das Motivprogramm „Omas Siebzigster“? Und ist es nicht sonnenklar, dass Krümel auf dem Sensor landen – wenn in den Kameras immer mehr Chips verbaut werden?
Die Aufgeregtheit um immer neue Modelle mit immer mehr Elektronik ist eigentlich nur eine Zeitrafferaufnahme der langen Geschichte der Fotografie. 180 Jahre voller Erfindungen, spannender Nischenprodukte und Klassikern für lange Zeit.
Ein Fund von fast 1000 uralten Barytpapierabzügen war die Initialzündung für das „Fotoquartett“, das 32 dieser analogen Kameras als Quartettspiel zeigt. Minutiös hat der Besitzer einer Fotodrogerie – allein das Wort klingt so herrlich altmodisch – über Jahrzehnte festgehalten, welche Kameras er als Gebrauchtware verkauft hat. Was im Laufe der 50er und 60er Jahre über seine Theke gewandert ist, wäre heute ein Vermögen wert: Laufboden- und Stereokameras, Miniaturkameras und edle Messsucherkameras von untergegangenen optischen Dynastien.
Die Edition Lehnen recherchierte Geschichte und Herkunft der unbeschrifteten Kamera-Fotos und legte in der Auswahl der acht Quartette das Augenmerk auf die Modelle, die aus heutiger Sicht besonders reizvoll sind. Etwa die Robot, deren Federwerkaufzug auch der Taucher Hans Hass schätzte oder die Stereokamera Victoria der Frankfurter Kameramanufaktur Haake & Albers. Schwerpunkt des Fotoquartetts sind die wohl produktivsten sechzig Jahre der Kameratechnik von 1900 bis 1960. In dieser Zeit emanzipierte sich die Fotografie von der Atelierkunst zum Oberschichtvergnügen und dann zum Breitensport. Und ebenfalls in diesem Zeitraum entstanden und verschwanden zahlreiche Firmen rund um die Zentren der deutschen optischen Industrie.
Erhältlich ist das Fotoquartett in Buchhandlungen, im Versandbuchhandel und über die Website fotoquartett.de , wo auch viele der Kameras vorgestellt werden, die auf den Spielkarten zu sehen sind.
ISBN 3-00-014368-8
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