(openPR) Durch hohe Wellen ist die Louis Majesty im Mittelmeer derart in Bedrängnis geraten, dass zwei Kreuzfahrer starben und mindestens 10 weitere verletzt werden. Die Gegend südlich der französischen Mittelmeerküste ist bekannt für oftmals sehr raue See. Dass aber Kreuzfahrtschiffe hierdurch so stark beeindruckt werden, dass die Sicherheit der Gäste nicht mehr gewährleistet werden kann, ist eine neue Dimension und beunruhigt.
EUCRAS-Präsident Stefan Jaeger: "Bei der Überfahrt der neuen Oasis of the Seas" wird durch raue See ein Rettungsschiff beschädigt, Böen führen zur Havarie der Costa Europa beim Anlegemanöver, starke Wellen töten zwei Kreuzfahrtgäste im Mittelmeer, das sind keine gute Nachrichten für die Kreuzfahrtindustrie. Kreuzfahren ist sicherlich das sicherste Reisemedium, das es gibt, dennoch muß man genau untersuchen, was man verbessern muß, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Mit hohen Wellen muß man immer rechnen, man darf die Naturgewalten nicht unterschätzen und Kreuzfahrtschiffe nicht alleine auf den Spaßfaktor ausrichten. Zur Sicherheit der Gäste zählt auch: Gibt es ausreichende Warnfunktionen und Anweisungen für Gäste beim Vorliegen außergewöhnlicher Wettersituationen, die gewährleisten, dass Gäste die notwendige Sicherheit genießen. Urlauber verlieren oftmals den Respekt vor den Urgewalten des Meeres. Bei bestimmten Wetterlagen müssen zur Not auch frei zugängliche Decks geschlossen werden. Nie darf es aber passieren, dass auch noch so hohe, aber nicht ungewöhnliche Wellen Fenster oder Bullaugen durchbrechen und Gäste gefährden."
Es ist nun sicherlich aufzuarbeiten, wie genau das Unglück passieren konnte und ob es vermeidbar war. Die Majesty ist ein älteres Schiff, welches in ihrer Geschichte schon mehrfach verkauft wurde, zuletzt im Juli 2008 an die Louis Cruise Lines, Zypern. Dass das Alter jedoch ein Problem sein könnte, bezweifelt Jaeger: "Gerade ältere Schiffe sind in ihrer Konzeption eher konservativ ausgelegt und noch nicht mit vielen mannshohen Fenstern gebaut." Man muß die genauen Untersuchungen abwarten, so Jaeger.
Die EUCRAS, die sich gerade auch für die Sicherheit der Kreuzfahrer einsetzt, bietet hier ausdrücklich ihre Zusammenarbeit an.









