(openPR) Mitarbeiter begeistern für die Chancen des Wandels
Ob Ford, Jaguar oder Nissan – Hartmut Kieven kennt die internationale Automobilindustrie wie seine Westentasche. Der Top-Manager mit fast 40 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Führungstätigkeiten war außer in Deutschland auch jahrelang in den USA, Großbritannien, Irland und den Niederlanden beruflich unterwegs. Am 22. Februar war der Experte, der heute als Vice President Global Sales bei der RLE International GmbH tätig ist, zu Gast an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal erklärte er den gespannten Studierenden während seines Gastvortrags, worauf es ankommt, wenn es gilt, tief greifende Veränderungen zu managen, wie sie etwa durch die Finanzkrise ausgelöst werden.
„Wir neigen dazu, Wandel und Veränderung als Bedrohung zu empfinden“, betonte Hartmut Kieven. Aber diese negative Einstellung verbaut den Blick für das Positive – für die Veränderung als Chance.“ Und Veränderungen sind nicht nur, aber ganz besonders in der Automobilindustrie, an der Tagesordnung. Weltweite Überproduktion, ein harter Verdrängungswettbewerb, ein geschärftes Käuferbewusstsein und damit verbunden erschreckend gesunkene Erträge, Liquiditätsengpässe und zahlreiche Händlerinsolvenzen zwingen die Branche, den Wandel einzuläuten und sich bietende neue Chancen zu ergreifen. Die Absolventen der EUFH sind die Manager von morgen. Damit wird es ihre Aufgabe sein, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, die neue Richtung zu bestimmen, eine schnelle, erfolgsorientierte Anpassung für das eigene Unternehmen zu finden und sie dann auch umzusetzen.
Auf der Suche nach Beispielen für den unterschiedlichen Umgang des Managements mit Veränderungen muss man in der Automobilbranche nicht lange suchen. VW beispielsweise versteht es seit Jahren, mehrere Marken unter einem Dach profitabel zu managen. Zur neuen Strategie „Mach 18“ gehört die Ausweitung des so genannten Baukastenprinzips, mit dem viele Bauteile quer durch den Konzern vereinheitlicht werden, um Kosten zu sparen. Bei Ford soll es der kleine Fiesta richten, auf den man sich als das globale Produkt der Zukunft konzentriert und der demnächst in ungeahnter Stückzahl vom Band laufen soll.
Doch ganz gleich, mit welchen Veränderungen das Management reagiert, um den Unternehmenserfolg zu gewährleisten – zunächst ist mit Widerstand aus den eigenen Reihen, von den Mitarbeitern, zu rechnen. „Das haben wir schon mal versucht“, „So etwas haben wir noch nie gemacht“, „Wir sind noch lange nicht so weit“ oder „Und wenn es nicht funktioniert?“ sind alltägliche Aussagen, wenn es um Veränderungen geht.
Für den Manager kommt es deshalb nicht nur darauf an, die Richtung zu bestimmen und neue Wege einzuschlagen. Manager müssen ihre Mitarbeiter verstehen, sie begeistert mitnehmen und einbeziehen. Mitarbeiter müssen neue Ziele begreifen und verinnerlichen. „Und was noch viel wichtiger ist: Sie müssen ihren eigenen Beitrag zum Gelingen dieser Ziele klar erkennen“, ist Hartmut Kieven überzeugt. Das alles geht nicht ohne Kommunikation. Das vom Manager vorgelebte und den Mitarbeitern verständlich gemachte Handeln ist der Grundstein für den Erfolg. So gesehen ist vielleicht gute und breit angelegte Kommunikation der „Jaguar“ unter den Erfolgsfaktoren, nicht nur in der Automobilbranche.
Hartmut Kieven erläuterte zudem die Herausforderung für die Unternehmen aus dem automobilen Beratungs- und Serviceumfeld, insbesondere aus Sicht der RLE International GmbH, die sich schon vor der Krise strategisch neu ausgerichtet hat. Die Herausforderung bei den internationalen Automobilherstellern besteht demnach derzeit darin, qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren und bereichsübergreifende Nachhaltigkeit in der Servicequalität ihrer Händler zu erreichen.
Eine Antwort auf diese Herausforderungen liefert der Bereich Business Services & Consulting der RLE International GmbH. Der Schwerpunkt liegt darin, Automobilherstellern und deren Händlern innovative Konzepte zur Erreichung von Qualitätszielen und Kundenloyalität bereit zu stellen. Dies geschieht u.a. durch den Einsatz strategischer Teams, die sich durch ihre Branchenerfahrung und Methodenkompetenz auszeichnen, und damit alle Funktionen über die gesamte Wertschöpfungskette abdecken. Hersteller und Händlern werden zudem durch RLE dabei unterstützt, die passenden sozialen Kompetenzen von Mitarbeitern im Service-Bereich zu identifizieren, um den Kunden optimal zu bedienen und langfristig an das Unternehmen zu binden.
Nicht zuletzt ist betonte Hartmut Kieven auch, stolz darauf zu sein, dass die RLE International GmbH zu den Kooperationspartnern der EUFH gehört und bereits vielen Studenten und Studentinnen ihren Karriereweg geöffnet hat.




