(openPR) Unternehmen suchten Wirtschaftsinformatik-Nachwuchs an der EUFH: Mit Ehrgeiz und Herzblut zum Erfolg
Kürzlich stellten sich beim zweiten Brühler Wirtschaftsinformatik-Tag an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) wieder viele Unternehmen vor, die auf der Suche nach hoch qualifizierten Nachwuchskräften sind. Der Fachbereich Wirtschaftsinformatik hatte IT-Firmen und Unternehmen anderer Branchen zusammen mit interessierten Schülerinnen und Schülern auf den Campus eingeladen, um das duale Studium und die vielfältigen und sehr guten Zukunftsaussichten für Wirtschaftsinformatiker vorzustellen. Die Unternehmen lernten bei der Gelegenheit schon einige junge Leute kennen, die sie voraussichtlich in den nächsten drei Jahren während der Praxisphasen des dualen Studiums ausbilden werden.
„Mit Wirtschaftsinformatik setzen Sie zur richtigen Zeit aufs richtige Pferd“, so Prof. Dr. Peter François, Vizepräsident der EUFH, der die Gäste auf dem Campus begrüßte. „Es gibt großen Fachkräftemangel in diesem Bereich und die Zukunftsaussichten sind eigentlich perfekt. Trotzdem hat auch hier nur Erfolg, wer mit Ehrgeiz, Spaß und Herzblut an die Sache herangeht.“
Auf interessierte junge Leute trafen in Brühl der im Microsoft-Umfeld agierende Lösungsanbieter Plan-B, der bei Microsoft in Köln künftig neue Räume beziehen wird, die isban DE GmbH, die für alle IT-Dienstleistungen der Santander Consumer Bank AG zuständig ist, oder die COMPASS GmbH, ein kleineres Systemhaus aus Erftstadt. Auf Nachwuchssuche war auch der zweitgrößte IT-Dienstleister Bechtle, der heute über 4.000 Mitarbeiter in ganz Europa hat und seit 20 Jahren in Informatikberufen ausbildet. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der EUFH sind sehr positiv, weshalb sich das Unternehmen in seinem Systemhaus in Solingen gerne verstärkt im dualen Studium engagieren möchte. Die 1993 gegründete Synergetics MIC GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf und Standorten in Hamburg und in der Nähe von Utrecht ist Spezialist für Business Intelligence und entwickelt Systeme, die Manager in die Lage versetzen, ihr Unternehmen zu steuern. Synergetics suchte an der EUFH junge Mitarbeiter, die zwar gern und viel mit Computern zu tun haben, aber vor allem auch viel mit Menschen im Kundenkontakt zu tun haben möchten. Die Pironet NDH Gruppe hat seit Mitte der 90er Jahre schon 110 junge Leute erfolgreich ausgebildet, sucht schwerpunktmäßig Software-Entwickler und möchte jetzt gemeinsam mit der EUFH ins duale Studium starten und auf diese Weise das Engagement in der Nachwuchsförderung weiter verstärken. Schon zum zweiten Mal auf dem Brühler Campus zu Gast war PMCS, ein ständig wachsendes IT-Unternehmen mit derzeit sieben Standorten im ganzen deutschsprachigen Raum. Dass bei den Unternehmen ein besonderes Interesse an den Brühler Studierenden vorliegt, zeigt sich daran, dass die Hälfte der Unternehmen durch den Geschäftsführer persönlich vertreten war.
Wirtschaftsinformatiker sind aber nicht nur in IT-Unternehmen stark gefragt. Das zeigt das Beispiel der Alberts Industries Material Technologics oder kurz AIMT. Das Industrieunternehmen mit 52 Werken in Europa beschäftigt sich mit Wärmebehandlung und Oberflächentechnik. Der 20-jährige Miguel Schlang arbeitet dort während der Praxisphasen seines 2007 an der EUFH gestarteten Wirtschaftsinformatik-Studiums. Mit seinem Chef, dem IT-Leiter Dr. Rainer Schmitz, war er zur EUFH gekommen, um den Gästen von seinen Erfahrungen in Theorie und Praxis zu berichten. Er stellte Stunden- und Klausurpläne vor, erzählte von den inhaltlichen Schwerpunkten des Studiums. „Dozenten sind an der EUFH keine Lehrkörper, sondern echte Ansprechpartner“, lobte der Student die Atmosphäre auf seinem Campus. „Wirtschaftsinformatik zu studieren, ist auf jeden Fall anstrengend und zeitintensiv, aber ich kann es jedem nur empfehlen, der sich für Wirtschaft und IT interessiert“, fasste er zusammen. Und sein Chef ist bisher sehr zufrieden mit Miguel: „Junge Leute wie er bringen frischen Wind ins Unternehmen. Sie hinterfragen alles und beflügeln auf diese Weise auch uns anderen.“
Die Zukunftsaussichten für Wirtschaftsinformatiker sind wegen des Fachkräftemangels nicht nur sehr gut. Sie sind auch ausgesprochen vielfältig, wie Prof. Dr. Rainer Paffrath, Dekan des Fachbereichs an der EUFH, während der Veranstaltung deutlich machte. Mögliche Einsatzgebiete reichen vom Anwendungsentwickler und Technologiemanager über den Business-Analysten bis hin zum Prozessarchitekten oder. Projektleiter. Und der Dekan hatte noch einen interessanten Gesichtspunkt auf Lager, der vielleicht einige Gäste auf den ersten Blick etwas überraschte: „Wirtschaftsinformatik macht kreativ“, behauptete Prof. Dr. Paffrath und erklärte: „Kreative Ideen scheitern häufig daran, dass die IT sie nicht umsetzen kann. Wer die IT sehr gut kennt, hat es einfacher, Ideen zu entwickeln, die auch realisierbar sind.“
Der nächste Wirtschaftsinformatik-Tag ist für den 27. Februar 2009 geplant. Diesen Tag sollten sich interessierte Schüler bereits jetzt in den Kalender eintragen!











