(openPR) Public Viewing mal anders: Statt Fußball laufen am Mittwoch Bilder aus Schlachthöfen und Mastanlagen auf Großbildleinwand. Legal aber grausam - ertragen die Frankfurterinnen und Frankfurter, wo ihr Essen herkommt?
Allein in Deutschland sterben jedes Jahr über 360 Millionen Tiere in Schlachthöfen. Normalerweise geschieht das im Verborgenen - Schlachthöfe stehen meist außerhalb, so einfach hineinschauen kann man nicht. »Wir wollen den Leuten zeigen, was da drinnen los ist«, erklärt Victor Hahn von der TierrechtsInitiative Rhein-Main, die die Aktion organisiert. »Der Beatles-Sänger Paul McCartney sagt, ›wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre Jeder Vegetarier‹. Mal schauen, ob das stimmt.«
Von der Geburt bis zum Aufschlitzen der Kehle - die Videos werden alle Lebensstationen der Schweine zeigen, die auf Deutschlands Tellern landen. Auch erschreckende Details, wie das legale Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung, werden nicht ausgelassen. Zusätzlich werden auch einige Bilder aus der Rinderschlachtung zu sehen sein.
Die Vorführung beginnt am Mittwoch, 24.02.2010, um 17 Uhr auf der Zeil am Brockhausbrunnen. Bis 20 Uhr wird der Film laufend wiederholt. Neben der Leinwand werden die Aktivistinnen und Aktivisten der TierrechtsInitiative Rhein-Main Fragen beantworten und informieren.













