(openPR) Das bislang erste RFID basierende Patchkabel Managementsystem, welches zur Echtzeitdokumentation an passiven und aktiven Netzwerkkomponenten verwendet werden kann, ist auf der CeBIT 2010 "live" zu sehen. Am Stand (D71/1 in Halle 12) vom Softwarekooperationspartner, JO Software Engineering GmbH sind alle Systemfunktionen an der ausgestellten Hardware direkt ausgestellt.
Die auf der Messe ausgestellte Hardware arbeitet direkt mit dem Kabelmanagementsystem Cable-Scout von JO Software Engineering zusammen. Cable-Scout ist eine speziell für die Dokumentation und Planung von Weitverkehrs-, Stadt-, Anschluss- und Lokal-Netzen entwickelte Kabelmanagementsoftware. Mit ihr lassen sich selbst sehr komplexe Glasfaser-, Kupfer-, Breitband- und Fttx- Strukturen ganzheitlich erfassen und transparent darstellen. Die Software unterstützt hierbei jegliche Art von Übertragungstechnologie und kann diese sowohl auf physikalischer, logischer als auch virtueller Ebene – d.h. vom überregionalen Standort bis hinunter auf Signalebene einer jeden einzelnen Faser/Ader - verwalten. Bei der tagtäglichen Administration unterstützt Cable-Scout den Anwender durch eine Vielzahl an Spezialfunktionen wie den Plausibilitätsprüfungen, der Wegstreckensuche, den Kapazitäts- und Auslastungsstatistiken, den Arbeitsaufträgen, den diversen Berechnungsoptionen im PON- und Koax-Bereich oder den vielen Planungsmöglichkeiten. Zu den mehr als 180 Kunden zählen Unternehmen verschiedenster Größen- und Branchenzuordnungen wie Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerke, Citycarrier, Energie-, Gas-, Öl- und Wasserversorger, Kabel-TV-Anbieter, Flughäfen, Mininggesellschaften, Bundesämter für Straßenverwaltung und Wasserschifffahrt, Kliniken, Versicherungsgesellschaften, Ingenieurbüros usw.
Diese Gesamtlösung aus Cable-Scout und FUTURE-PATCH bringt vor folgendem Hintergrund einen einzigartigen Vorteil:
Strukturierte Verkabelungen (z.B. in Daten- und Telefonnetzen) enthalten eine große Anzahl flexibler Schaltverteiler (Buchsen und Stecker in Patchfeldern bzw. an Patchkabeln) ausgeführt als Kupfer- oder LWL- Verbindungstechniken, die heute größtenteils nicht überwacht und kaum zeitnah dokumentiert werden. Diese im Umgang mit Kunden gewonnene Erkenntnis, technische Nachteile der am Markt befindlichen Patch Management Systeme diverser Wettbewerber sowie ein rasant steigendes Sicherheitsbedürfnis in der IT-Welt haben das Unternehmen TKM GmbH dazu bewogen, einen gänzlich neuen, innovativen Weg auf dem Gebiet der automatischen Patch Management Systeme zu beschreiten.
Aus diesen Gründen wurde ein neuartiges RFID-basiertes System entwickelt, welches im Stecker integrierte Transponder durch an der Buchse enthaltene Reader kontaktlos lokalisieren und auslesen kann. Durch eine geeignete Managementsoftware können damit Schaltbereiche mit Tausenden von Ports auf engstem Raum sicher überwacht und wirtschaftlich genutzt werden. Mit diesem System profitiert der Anwender von erhöhter Sicherheit durch hierarchische und dokumentierte Verwaltung der Schaltaufträge sowie von garantierter Hochverfügbarkeit und Netztransparenz durch Echtzeitdokumentation der tatsächlich durchgeführten Rangiermaßnahmen. Darüber hinaus stellen optische Anzeigen in Form von an Schaltports platzierten LEDs eine Erleichterung bei der Schaltdurchführung dar. Das Patch-Management-System mit dem Markennamen FUTURE-PATCH wurde bereits an bestehenden Verteilernetzen und Switches nachträglich installiert und wird seitdem von verschiedenen Kunden zur Zufriedenheit betrieben. Referenzanlagen können nach Absprache besichtigt werden.
Für die unterschiedlichen Netzbereiche Enterprise, Data Center, Carrier und Industry wurden geeignete Lösungen entwickelt. Anlässlich der CeBIT 2010 wird die Funktion und Wirkungsweise des Systems „live“ am Beispiel einer strukturierten Verkabelung (Enterprise-Networking) vorgeführt.













