(openPR) „Die in Hessen von der Umweltministerin Silke Lautenschläger vorgelegten Eckpunkte zum Energiekonzept 2020 enthalten strukturell richtige Ansatzpunkte“, sagte Rudolf Ridinger, Vorstandssprecher des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, am Rande einer energiepolitischen Fachtagung in Darmstadt. Allerdings müssten nun die Eckpunkte mit Maßnahmen unterfüttert werden, um die zum Teil sehr ehrgeizigen Ziele zu erreichen.
So formulieren die Eckpunkte das Ziel, die Zahl der Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Gebäude- und Anlagentechnik inklusive Wärmeschutz zu verdreifachen. Der Verbandssprecher wies allerdings darauf hin, dass hier verschiedene immobilienwirtschaftliche Bereiche in einen Topf geworfen würden. In der gewerblichen Wohnungswirtschaft sei die Sanierungsgeschwindigkeit deutlich höher, als in den Eckpunkten für den Gebäudebereich insgesamt unterstellt wird.
Zudem wies Ridinger darauf hin, dass eine Beschleunigung von Sanierungs-maßnahmen nur erreichbar ist, wenn die Ausgaben pro Sanierung gesenkt werden können. Die Entwicklung der Vorgaben auf europäischer und nationaler Ebene seien diesbezüglich kontraproduktiv. Auch müsse die Dynamik des Marktes nicht nur bei der Entwicklung ehrgeiziger Konzepte, sondern auch bei der Realisierung von preisgünstigen Lösungen gefördert werden.
Vor diesem Hintergrund begrüßte Ridinger insbesondere, dass die Landesre-gierung einige dieser Probleme selbst in ihren Eckpunkten anspreche. Auch spreche sich die Landesregierung für einen breiten Maßnahmenmix aus, was im Hinblick auf die Realisierungschancen der Ziele sachgerecht sei.











