(openPR) Köln, 10.02.2010. 62 Prozent der Deutschen haben sich bei ihren Urlaubsentscheidungen bereits durch im Internet veröffentlichte Bewertungen und Meinungen anderer Kunden beeinflussen lassen - 40 Prozent „manchmal“, 22 Prozent sogar „häufig“.
Am häufigsten (73 %) wurden dabei Entscheidungen bzgl. einer Unterkunft beeinflusst, 40 Prozent in positiver, 33 Prozent in negativer Hinsicht. Auf die Wahl des Reiseziels hatten Internetbewertungen schon bei fast jedem Zweiten Einfluss (33 Prozent positiv, 15 Prozent negativ). Und auch für die Wahl des Verkehrsmittels wie etwa Fluglinien oder Fährgesellschaften (14%), den Besuch eines Freizeitparks/Zoos (12%) oder die Wahl eines Kreuzfahrtanbieters (7%) wurde das Internet zur Entscheidungsfindung herangezogen.
Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope aus Köln. Im Januar 2010 befragte Trendscope dazu 2.000 Personen bezüglich ihres Informationsverhaltens im Internet bei Reiseentscheidungen.
Dabei ist die passive Nutzung bislang wesentlich verbreiteter, als die aktive Gestaltung: Insgesamt lediglich knapp ein Drittel der Befragten haben bereits selbst Bewertungen oder ihre Meinung im Internet veröffentlicht, die Mehrzahl (16 %) auf Buchungsseiten wie tripadvisor, holidaycheck, HRS etc., elf Prozent auf reinen Bewertungsportalen wie Ciao! und jeweils zwischen fünf und sechs Prozent in sozialen Netzwerken, Blogs oder über sonstige Kanäle.
Jeder Vierte der bislang nicht selbst aktiven Kommentatoren kann sich jedoch konkret vorstellen, in Zukunft ebenfalls seine Meinung zu seinen Urlauben im Internet zu veröffentlichen. Der aktive Austausch unter den Reisenden und damit die Bedeutung von Social Media Kanälen für die Tourismusbranche dürfte also zukünftig eher noch zunehmen.
Der Hauptgrund für die Befragten, sich im Internet über Reiseerfahrungen mitzuteilen, ist die eigene Zufriedenheit (55 %) mit dem Urlaub. Am zweithäufigsten wird das Bedürfnis genannt, andere von den eigenen Erfahrungen profitieren zu lassen (48 %), gefolgt von dem Anliegen, seiner Unzufriedenheit Luft zu machen (31%).
„Die Studie belegt die Bedeutung von Social Media Kommunikation für die gesamte Tourismusbranche und die Notwendigkeit für die Branchenakteure, diese Informationen für sich zu nutzen“, kommentiert Dr. Dennis Hürten, Geschäftsführer von Trendscope.









