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Wirtschaftsrat diskutiert über neue Konzepte im Gesundheitswesen

08.02.201017:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Ulm. Die Sektion Ulm-Ehingen-Biberach des Wirtschaftsrates der CDU hat über neue Konzepte im Gesundheitssektor diskutiert. Im Rahmen eines Vortrags von Dr. Michael Lang, Facharzt für Nervenheilkunde, wurde das politisch immer wieder hochumstrittene und äußerst brisante Thema aus Sicht eines Mediziners betrachtet. Unter dem Motto „Gesundheitsreform und kein Ende – wir brauchen neue Ideen und Initiativen in den Versorgungsstrukturen“ erklärte Lang wie ein Gesundheitssystem aus seiner Sicht aussehen sollte.



Die Ideen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) bezeichnete Lang zwar als sympathisch, aber letztlich als Drehen an kleinen Stellschrauben: „Es wird viel geflickschustert. Für eine erfolgreiche Reform muss die Politik gänzlich umdenken und völlig neue Wege gehen“, so der Mediziner deutlich. Im Hinblick auf die geplante Regulierung des Arzneimittelsektors erklärte Lang: „Es kann nicht sein, dass Unternehmen die Preise für ihre Produkte selbst festlegen.“ Dabei verwies er auf die absurden Kostendifferenzen bei reimportierten Arzneimitteln. Dr. Burkhard Jaeger, Sprecher der Sektion, betonte in dieser Diskussion die Positionen des Wirtschaftsrates: ,,Wir sehen die Lösung des Problems im Gesundheitswesen nicht in überbordender Preisregulierung. Vielmehr fordern wir eine Durchforstung des Regulierungsdickichts. Wir brauchen ein transparentes und wettbewerbsfähiges System, wo sich die beste und nicht nur die günstigste Versorgung durchsetzt.’’.

Als erfolgreiches Modell stellte Lang das von ihm mitentwickelte NeuroPoint-Konzept vor, welches völlig neue Wege geht. Dabei kann durch mehr Fortbildungen für Ärzte sowie durch eine konsequentere Behandlung Geld gespart werden. Patienten wiederum sollen laut Langs Konzept durch bessere Aufklärung eine aktive Rolle einnehmen und über ihre Krankheiten besser informiert werden. Viele Patienten wollten dies auch, so Lang. Hier hat in den letzten Jahrzehnten ein Umdenken stattgefunden. Kranke Patienten werden bei NeuroPoint ausführlich über Ihre Lebensumstände informiert. Das führt letzten Endes dazu, dass die Behandlungszeiten bei Ärzten deutlich reduziert werden können und die Patienten achtsamer mit ihrer Krankheit umgehen. So können Patienten besser gestellt und die Kosten einer Behandlung reduziert werden. „Wir wissen wo Geld verschwendet wird und wie wir es ändern können, aber niemand will es hören.“ Dabei forderte er die Politik auf, Initiativen wie NeuroPoint mehr Beachtung zu schenken.

Im Anschluss erklärte Dr. Burkhard Jaeger, Sprecher der Sektion und auch Gastgeber des Abends, was aus Sicht des Wirtschaftsrates für das Gesundheitswesen künftig wichtig sei. Er betonte dabei, dass Gesundheit eine globale Herausforderung ist. Die Forderungen von Lang nach neuen Ideen und Initiativen unterstützte er uneingeschränkt. „Wir fordern eine qualitätsorientierte Wettbewerbsordnung, die die Teilhabe der Menschen am medizinischen Fortschritt sichert und für Wirtschaftlichkeit sorgt.“

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