(openPR) Weimar/Phillipsburg, 05.02.2010 – Wenn Kinogängern der Film gut gefallen hat, dann wird auch die Kinowerbung besser bewertet. Zu diesem Ergebnis kommt der CineMonitor 2009, eine von den Instituten MediaRes und aproxima durchgeführte Kinogängerbefragung, in seiner Herbst-Winter-Welle 2009. Auf einer Notenskala von 1 bis 6 sollten dabei die Befragten die von ihnen erinnerten Werbespots auf ihr Gefallen hin beurteilen.
Hatte den Kinogängern der Film sehr gut gefallen, dann gaben 27 Prozent von ihnen den erinnerten Werbespots im Durchschnitt die Noten 1 und 2. Insgesamt erhielt die Kinowerbung in dieser Gruppe die Note 3,0. Je weniger der Film jedoch den Geschmack der Befragten traf, desto schlechter kam auch die Kinowerbung weg. Hatte der Film überhaupt nicht gefallen, lag die Bewertung der Werbung im Schnitt schon eine halbe Note schlechter (3,5). Nur noch jeder Zehnte benotete die Kinowerbung hier mit 1 oder 2, dagegen vergaben ganze 38 Prozent der Besucher die Noten 4 und 5. Die Bewertungsunterschiede sind statistisch hoch signifikant, entspringen also nicht dem Zufall.
Konkreter sichtbar wird dieser Zusammenhang bei der Betrachtung einzelner Werbspots. Eine im Kino allseits bekannte Eismarke bekam für ihren aktuellen Spot von zufriedenen Filmbesuchern die Bewertung 2,7. Mit dem Film unzufriedene Cineasten vergaben für den gleichen Spot nur die Note 3,5. Noch deutlicher sind die Unterschiede bei einer bekannten Videospielmarke. Hier reichten die Bewertungen von 2,7 bis 3,9.
Eines kann die Werbeindustrie jedoch beruhigen: Zwei Dritteln aller Kinobesucher hat der von ihnen gesehene Film sehr gefallen, einem weiteren Fünftel eher. Nur ganze drei Prozent waren dagegen mit ihrer Wahl nicht zufrieden.












