(openPR) Weimar/Phillipsburg, 15.09.2011 – Kinowerbung in 3D macht beim Publikum mehr Eindruck als ihre konventionellen Vorgänger. Das legen die Antworten nahe, die uns 1.000 Kinobesucher aus ganz Deutschland im letzten CineMonitor – der großen deutschlandweiten Befragung zur Werbewirkung im Kino – gegeben haben (www.cinemonitor.com). In der heute startenden Welle des CineMonitor wollen wir es genau wissen und messen die Werbewirkung von 2D- und 3D-Spots im direkten Vergleich.
Doch zunächst zu den Daten der letzten Welle: 3D-Werbespots sind danach aus Sicht aller Kinobesucher – zunächst unabhängig davon, ob sie schon einen solchen gesehen haben – unterhaltsamer (61% der Befragten), realistischer (67%) und damit wirkungsvoller (80%) als herkömmliche 2D-Spots. In Sachen Informationsgehalt und Glaubwürdigkeit unterscheiden sich die beiden Formate aus Sicht der Befragten jedoch nicht. Folgerichtig finden 41 Prozent der Kinobesucher 3D-Spots interessant, wenn auch nicht notwendig für das Kinoerlebnis. Und für immerhin 17 Prozent sind sie ein essentieller Beitrag dazu. Nur 4 Prozent erachten sie als störend.
Ein Drittel aller Kinobesucher hat bereits einen 3D-Werbespot gesehen (35%) –und bewertet diese Form der Kinowerbung noch positiver als die anderen Befragten. Sie bescheinigen den 3D-Spots häufiger einen höheren Unterhaltungswert als herkömmlicher Kinowerbung (66% zu 59%). Für ein Viertel von ihnen werten die Spots das Kinoerlebnis deutlich auf.
Was für die Werbespots gilt, gilt natürlich – und in noch höherem Maße – auch für das 3D-Kino allgemein. Über die Hälfte aller Kinobesucher (53%) zeigen sich äußerst interessiert an diesem neuen Seherlebnis, ein weiteres Viertel äußert zumindest verhaltenes Interesse (24%). Kaum einer findet es hingegen uninteressant (8%).
Das Interesse an 3D-Kino ist unter männlichen Besuchern etwas höher ausgeprägt als bei Frauen. Dementsprechend haben auch schon mehr Männer einen 3D-Kinospot gesehen (40% gegenüber 30% der Frauen). Das Interesse für 3D-Kino sinkt mit steigendem Alter leicht – allerdings finden auch „die älteren Semester“ die 3D-Technik durchaus interessant (Personen ab 55 Jahren noch 61% im Vergleich zu 78% bei den Unter-25-Jährigen).
Die Unter-25-Jährigen haben schon deutlich häufiger die Erfahrung eines 3D-Kinospots gemacht als sämtliche älteren Besucher. 42 Prozent von ihnen gaben an, bereits einen 3D-Spot gesehen zu haben – wahrscheinlich begünstigt durch den Erfolg des 3D-Movies „Avatar“ in dieser Zielgruppe.
Fazit: Die 3D-Technik ist aus Sicht der Kinobesucher auch für Werbespots durchaus attraktiv. Für die große Mehrheit sind 3D-Spots deutlich wirkungsvoller als ihre konventionellen Vorgänger. Und wer einen 3D-Spot einmal gesehen hat, ist positiv beeindruckt.
Ob sich das auch konkret auf die Werbeerinnerung auswirkt, testen wir in der aktuellen Welle des CineMonitor, die heute startet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!













