(openPR) Datensatz wird erstmals im Echtbetrieb getestet
Alle Datenlieferanten und die Partner des technischen Beirates der NavLog GmbH haben bereits Zugriff auf das NavLog-System. Jetzt beginnt die zweite Testphase. Datensatz und Technik werden nun erstmals in der Praxis getestet. Dazu haben nun auch die Holztransporteure einen Testzugang erhalten. Am 26. und 27. Januar 2010 fanden daher im Sauerland Schulungen für die Mitglieder des BdHG (Bundesverband des Holztransportgewerbes e.V.) statt.
Zahlreiche Speditionen werden in den kommenden Wochen in zehn Bundesländern die Technik und den Datensatz der NavLog in der Praxis testen. Noch im ersten Quartal 2010 werden die Tests auch auf Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig Holstein und das Saarland ausgeweitet. Die Fahrer der Holztransporter überprüfen nun im Echtbetrieb inwieweit die Klassifizierung der Waldwege durch die Forstverwaltungen stimmen. Die NavLog GmbH erhält dabei wertvolle Informationen über die Qualität der Abfuhrrouten und der angebotenen Funktionen. Am Ende der Testphase können so möglicherweise fehlende oder überflüssige Funktionen hinzugefügt bzw. entfernt werden.
Eingeleitet wurde diese zweite Testphase durch eine Schulung in den Räumen der Firma EGGER in Brilon. Dabei wurde Fahrern und Disponenten des Holztransportgewerbes aus ganz Deutschland die Funktionen des NavLog WebGIS vorgestellt. Unter der fachlichen Betreuung von Oliver Starka, der bei der Firma Intergraph als Projektleiter für die technische Umsetzung von NavLog verantwortlich ist und Sonja Schnitzler (NavLog GmbH) konnten die Teilnehmer alle Funktionen am Rechner nachvollziehen und ausprobieren.
Der NavLog Datensatz wird auch als „Schnittstelle“ angeboten. Die Kunden können in ihren bisher verwendeten Produkten (z.B. DekaData, Geomail, Latschbacher und TDIS) den NavLog-Datensatz hinzu schalten und für ihre Logistikzwecke nutzen. So ist es möglich alle Funktionen dieser Anwendungen, wie Polterverwaltung, Rechnungsstellung, papierlose Frachtaufträge usw. mit NavLog zu kombinieren.
Diese zweite Testphase bis Ende April 2010 dauern.
KWF
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Die NavLog GmbH ist, am 8. und 9. Februar 2010, mit einem Stand beim internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie in Rosenheim vertreten.
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF)
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Über das Unternehmen
Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und wird von 2000 Mitgliedern getragen. Das KWF ist das Kompetenzzentrum für Waldarbeit, Forsttechnik und Holzlogistik in Deutschland und Europa. Es informiert und berät alle Akteure aus den Bereichen Forst, Holz und Bioenergie. Es steht allen als Ansprechpartner zur Verfügung. Das KWF konzentriert sich gemeinwohlorientiert und länderübergreifend auf die wichtigen Aufgaben der Zukunftssicherung, Unfallvermeidung und Umweltvorsorge. Damit ist das KWF beispielhaft für eine gemeinsame, arbeitsteilige, rationelle, und zukunftsweisende Aufgabenerledigung von Bund und Ländern.
Das KWF prüft und zertifiziert als einzige bundesweit und länderübergreifend tätige Organisation Forsttechnik, forstliche Arbeitsmittel und Schutzausrüstung. Dabei vergibt es das begehrte KWF-Gebrauchtswertzeichen, das KWF-Testzeichen, aber auch die DPLF- und GS-Zeichen.
Das KWF vermittelt außerdem branchenübergreifend zwischen Forschung, Praxis und Industrie in den Bereichen Forst, Holz und Bioenergie. In diesen Bereichen steht es außerdem als Projektpartner zu Verfügung.
Das KWF organisiert mit der KWF-Tagung die zweitgrößte Forst-Messe der Welt. Auf dieser gibt es einen Kongress, Fachexkursionen, Forstmaschinen- und Neuheitenschau. Zudem gestaltet das KWF Sonderschauen zu den Themen Forst und Holz, z.B. auf der Interforst, der Ligna und vielen mehr.
Am Firmensitz in Groß-Umstadt veranstaltet das KWF Fachforen, Seminare, Workshops und Expertengespräche zu aktuellen Themen aus der forstlichen Praxis.
Die NavLog GmbH wurde von der Forst- und der Holzbranche beauftragt einen bundesweiten Datensatz für die Befahrung der Waldwege mit Holztransportern zu erstellen. Im Gegensatz zu den Anbietern des öffentlichen Straßennetzes, die mit einer großen Fahrzeugflotte über das Land fahren und die Wege entsprechend klassifizieren (Autobahnen, Schnellstraßen usw.), hat die NavLog GmbH einen anderen Weg eingeschlagen. So wurde mit allen Flächenländern eine Vereinbarung getroffen, dass die wichtige Information „wo kann und darf ein Holztransporter das Holz in meinem Wald abfahren“ nur aus der Forstbranche selbst kommen darf. Der Datensatz soll waldbesitzarten- und bundesland- übergreifend für die Optimierung der Logistikkette genutzt werden. Bei der Erfassung - entweder auf ausgedrucktem Kartenmaterial oder digital- wird daher der bundeseinheitliche Standard „GeoDat“ eingehalten. „GeoDat“, der unter Führung des KWF und anderer Fachleute definiert wurde, legt als einheitlicher Standard fest, wie die verschiedenen Waldwege-Klassen für die Befahrung mit Holztransportern beschaffen sein müssen. Ebenso werden Angaben zu Kurvenradien, Abbiege-Möglichkeiten, Einbahnstraßen, Wendemöglichkeiten usw. gemacht. Die NavLog GmbH sammelt die so erhobenen Wegeinformationen aller Waldbesitzer und fügt sie zu einem Gesamtdatensatz zusammen.