(openPR) Die besten Krankenkassen im Test der Kundenzeitschriften 2010
In Zeiten von Bild, Dr. House im Fernsehen, Dr. Sommer in einer Jugendzeitschrift oder NetDoktor.de im Internet wird die Frage immer wichtiger, woher Versicherte einer Krankenkasse ihre Informationen zum Thema Gesundheit beziehen. Gerade in der Diskussion um Zusatzbeiträge ein aktuelles und dringliches Thema.
Eigentlich scheint die Antwort klar, denn laut einer repräsentativen Untersuchung der unabhängigen Bera-tungs- und Marktforschungsexperten von TCP Terra Consulting Partners GmbH in Lindau / Berlin ist für 51% der Versicherten die Mitglieder- oder Kundenzeitschrift der wichtigste Informationsweg – noch vor dem Internet mit 37%. TCP hat daher aktuell 50 Mitgliederzeitschriften getestet. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache:
Absolute Spitze sind gleichauf die Mitgliederzeitschriften von AOK und KKH-Allianz. Dabei treten die Medien der verschiedenen Ortskrankenkassen in Deutschland als eine gemeinsame Marke auf und werden auch durch einen gemeinsamen Dienstleister betreut. Dieser geballten Kompetenz konnte einzig die KKH-Allianz Stand halten. Beide Marken erfüllen mit knapp 76% Medienkompetenz die Kundenerwartungen am besten. Insgesamt können sich im Spitzenfeld oberhalb der 70%-Marke weitere 3 Kassen behaupten – sbk Siemens Betriebskrankenkasse, Deutsche BKK und DAK.
Deutlich wird damit auch ein zweites Ergebnis: Größe zählt. Kassen mit mehr als 1 Million Versicherten erzielen insgesamt eine Medienkompetenz von 70%, während der Durchschnitt aller Kassen bei 60% liegt. Kleinere Kassen haben also erkennbare Schwierigkeiten, bei Aufwand und Know-how für eine zielgruppen-orientierte Mitgliederzeitschrift mitzuhalten.
Die Untersuchung, deren Methodik mit dem Vorgehen Stiftung Warentest vergleichbar ist, hat insgesamt 35 Kriterien in vier Kategorien geprüft. Bei der journalistischen Qualität und Gestaltung werden die Erwartungen der Leser mit über 70% am besten erfüllt. Jedoch fällt aus Kundensicht der Nutzwert eines „Hochglanz“-Magazins (70%) eher gering aus, wenn der Informationsbedarf der Versicherten nur unzureichend (< 53%) abgedeckt, der Kundendialog nicht gefördert und die Kundenzeitschrift mit den anderen Kommunikations-kanälen einer Kasse nur unzureichend vernetzt ist (< 59%). Beispielsweise sollten sich die Themen in der Kundenzeitschrift auch im Internet-Auftritt wieder finden lassen und entsprechend verlinkt sein.
Insgesamt sind die gesetzlichen Kassen noch ein deutliches Stück von einem integrierten Gesamtkonzept der Kommunikation für die „Marke“ Krankenkasse entfernt. Ein klares Indiz dafür ist, dass das Spitzenfeld des jährlich erscheinenden TCP- Service Check von Online-Dienstleistungen von völlig anderen Kassen (Barmer – GEK, BIG Die Direktkrankenkasse) dominiert wird als beim Test der Mitgliederzeitschriften.
Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung: Dr. Michael Sander als Geschäftsführer (
) unter Telefon: 08382 – 998200 und Dr. Evelyn Kade-Lamprecht als Partnerin
für den Bereich Marktforschung und Leiterin der Studie (
) unter Telefon:
030 - 417 229 70.







